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28. Juli 2021
„Immobilien-Aktien bieten auch vor Inflation relativ guten Schutz“

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„Immobilien-Aktien bieten auch vor Inflation relativ guten Schutz“

Warum kein Immobilien-ETF?

Ein Indexfonds bildet nur die Marktentwicklung ab. Wenn man sich mit Immobilien auskennt, kann man zusätzlichen Wert schaffen, indem man zum richtigen Zeitpunkt in die richtigen Asset-Klassen und Regionen investiert. Bei unserem Fonds haben wir einen Ansatz gewählt, der sehr einfach erscheint, aber in der Welt kaum vorkommt: Wir schauen uns Objekt für Objekt in den jeweiligen Depots der Immobilienunternehmen an. Dadurch erhält man recht gut prognostizierbare Werte. Auch die Dividendenausschüttungen sind bei Immobilien-Aktien relativ gut prognostizierbar, da die Unternehmen meist einen Großteil ihrer Mietüberschüsse an die Anleger ausschütten müssen. Immobilien-Aktien haben auch deshalb mit durchschnittlich 3 bis 4% eine doppelt so hohe Dividende wie Aktien im Allgemeinen.

Schützen Immobilien-Aktien damit auch vor Inflation?

Immobilien-Aktien bieten auch vor Inflation einen relativ guten Schutz. Die Mieteinnahmen werden typischerweise durch Preisanpassungsklauseln inflations­geschützt. Entsprechend steigen Mieteinnahmen und damit auch die Dividenden, wenn die Inflation anzieht. Es ist aber ein Irrglaube, dass die Immobilie per se vor Inflation schützt. Direkt gehaltene Immobilien oder auch Fonds haben oft hohe Miet- und Finanzierungs­risiken. Im Falle steigender Zinsen können Investoren die Mieten häufig nicht so anheben, wie es nötig wäre. Börsen­notierte Immobilienunternehmen haben hingegen meist eine niedrige Fremdkapitalfinanzierung. Zinssteigerungen kommen deshalb nicht so stark zur Geltung. Mietsteigerungen hingegen schon.

Sind Immobilien-Aktien aufgrund ihrer Langfristigkeit auch speziell für die Altersvorsorge interessant?

Im Rahmen der Altersvorsorge ist es generell ratsam, Aktien zu kaufen. Selbst große Krisen wie die Finanzkrise 2008 oder das Platzen des Neuen Markts nach der Jahrtausendwende waren nach einigen Jahren an der Börse wieder vergessen. Die Immobilien-Aktie spielt hier eine besondere Rolle, weil die Immobilien in den Portfolios der Gesellschaften einen Stabilitätsfaktor darstellen, insbesondere angesichts der sehr breiten Streuung. In der Rentenphase selbst bieten Immobilien-Aktien zudem den Vorteil der überdurchschnittlich hohen und stabilen Dividendenausschüttungen. Rentner generieren dadurch selbst ohne Verkäufe ein regelmäßiges Zusatzeinkommen.

An wen richten Sie sich mit dem Fonds?

Wir haben insgesamt drei Tranchen. Die erste Tranche fängt bei 10.000 Euro an und richtet sich an Privatanleger. Daneben haben wir eine Tranche für semiprofessionelle und professionelle Investoren, die bei 250.000 Euro anfängt, und eine Tranche für gemeinnützige Organisationen und Stiftungen mit einer Mindestanlagesumme von 100.000 Euro.

 
Ein Interview mit
Prof. Dr. Stephan Bone-Winkel