Die KI-Plattform für Versicherungsmakler Afori und die Vergleichssoftware für Versicherungsbedingungen Versnavi starten eine exklusive Partnerschaft. Im Zuge dessen integriert Afori die Bedingungsdatenbank von Versnavi mit rund 20.000 Bedingungswerken nativ in die eigene Plattform.
Bei Versnavi handelt es sich um ein Angebot der VERS Versicherungsberater-Gesellschaft mbH aus Oldenburg, einem Spezialisten für den neutralen Vergleich von Versicherungsbedingungen. Seit dem Jahr 2000 baut das Unternehmen eine Datenbank auf, die die Bedingungen zahlreicher Versicherer anhand von rund 30 Merkmalen vergleichbar macht. Dabei sind auch ältere Tarife erfasst, sodass sich Leistungsänderungen über die Jahre nachvollziehen lassen. Der Datenbestand wird laufend gepflegt und aktualisiert.
KI-Agent beantwortet Fragen zu Tarifen und Deckungen
Mit der Einbindung sind diese Bedingungswerke fester Bestandteil der KI-Plattform von Afori. Die KI wertet sie für jeden Kundenfall direkt im E-Mail-Postfach aus. Ein erstes Beispiel ist ein spezialisierter KI-Agent, der Fragen zu Tarifen und Deckungen beantwortet. Bei eine Schadenmeldung prüft der Agent automatisch, ob der Schaden gedeckt ist und verweist dabei auf die einschlägige Stelle im Bedingungswerk. Über die rund 20.000 Bedingungswerke hinaus stehen Afori somit eigenen Angaben zufolge über 23 Millionen einzelne Datenpunkte zur Verfügung, an denen ein Machine-Learning-Team weitere Funktionen entwickelt. Der Datenbestand wird weiterhin von Versnavi gepflegt und aktualisiert.
„Wir pflegen unsere Bedingungsdatenbank seit über zwei Jahrzehnten mit dem Anspruch, Leistungen neutral und nachvollziehbar vergleichbar zu machen. Dass diese Arbeit nun in einer KI-Plattform ankommt und Maklern direkt im Arbeitsalltag zur Verfügung steht, ist für uns ein konsequenter nächster Schritt“, erklärt Hans-Hermann Lüschen, Geschäftsführer und Gesellschafter von Versnavi.
„Eine verlässliche und neutrale Datengrundlage entsteht nicht über Nacht, sie wächst über Jahre. Mit Versnavi haben wir einen Partner, der genau diese Qualität über viele Jahre aufgebaut hat. Darauf setzen wir mit unserer KI auf, statt das Rad neu zu erfinden“, sagt Fabian Wesemann, Gründer und CEO von Afori. (tik)
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