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 Allianz Gruppe präsentiert sich stark
19. Februar 2018

Allianz Gruppe präsentiert sich stark

Für 2017 meldet die Allianz Gruppe eine sehr gute Entwicklung, vor allem dank höherer Ergebnisse im Asset Management sowie in der Lebens- und Krankenversicherung. Aufgrund der Naturkatastrophen im vergangenen Jahr musste der Konzern aber Einbußen in der Schaden- und Unfallversicherung hinnehmen.


Für 2017 meldet die Allianz Gruppe eine sehr gute Entwicklung, vor allem dank höherer Ergebnisse im Asset Management sowie in der Lebens- und Krankenversicherung. Aufgrund der Naturkatastrophen im vergangenen Jahr musste der Konzern aber Einbußen in der Schaden- und Unfallversicherung hinnehmen.

 Allianz Gruppe präsentiert sich stark

Fast allen Widrigkeiten wie etwa dem schwachen US-Dollar zum Trotz hat die Allianz Gruppe im vergangenen Jahr ein starkes Ergebnis erzielt. Dies gab der Konzern am vergangenen Freitag anlässlich der Vorstellung der Zahlen für 2017 bekannt. Die sehr positive Entwicklung sei weitgehend auf die höheren Ergebnisse aus dem Asset Management- und dem Lebens- und Krankenversicherungsgeschäft zurückzuführen. Der Gesamtumsatz der Allianz Gruppe stieg um 3% auf 126,1 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis nahm leicht zu, und zwar um 0,4% auf 11,1 Mrd. Euro. „Die Gruppe hat ihre Ergebnisziele erreicht, ihre außerordentliche Kapitalstärke bewahrt und im Jahr 2017 Aktienrückkäufe an ihre Aktionäre in Höhe von 3 Mrd. Euro abgeschlossen“, betonte Oliver Bäte, Vorstandsvorsitzender der Allianz SE.

Jahresüberschuss gesunken, Dividende gestiegen

Der auf die Anteilseigner entfallende Jahresüberschuss sank 2017 um 2,3% auf 6,8 Mrd. Euro, was im Einmaleffekt der steuerlichen Änderungen innerhalb der Vereinigten Staaten begründet ist sowie am Verkauf der Oldenburgischen Landesbank (OLB). Dennoch legt die Dividende um 40 Cent zu und steigt auf 8,00 Euro je Aktie.

Naturkatastrophen setzten Schaden- und Unfallversicherung zu

Nicht ganz trotzen konnte der Konzern allerdings den kostspieligen Naturkatastrophen im Jahr 2017. „Orkane, Stürme und Waldbrände setzten der Versicherungsindustrie im vergangenen Jahr zu und machten 2017 für Versicherer zum teuersten Naturkatastrophenjahr aller Zeiten“, erklärte Oliver Bäte, Vorstandsvorsitzender der Allianz SE. Die höheren Schadenansprüche aus diesen Naturkatastrophen führten im Geschäftsbereich Schaden- und Unfallversicherung zu einem Rückgang des operativen Ergebnisses um 7,5%. Die Schäden stiegen auf 1,1 Mrd. Euro. Zum Vergleich: 2016 hatten sich die Schäden auf 0,7 Mrd. Euro belaufen. Die Schaden-Kosten-Quote nahm um 0,9 Prozentpunkte zu auf 95,2%.

Neugeschäft Leben und Kranken legt kräftig zu

„Das Wachstum im Lebens- und Krankenversicherungsgeschäft beschleunigte sich 2017 mit der Umstellung auf kapitaleffizientere Produkte. Davon profitieren Kunden und Aktionäre gleichermaßen“, unterstreicht Giulio Terzariol, Finanzvorstand der Allianz SE. Der Neugeschäftswert stieg 2017 um 29,9% auf 1,9 Mrd. Euro, die Neugeschäftsmarge erhöhte sich auf 3,4%.

Prozesse für Kunden einfacher machen

Wie der Konzern außerdem bekanntgab, konnten sowohl die Kundenbindung als auch die Kundenzufriedenheit weiter gesteigert werden. So kletterte der Net Promoter Score (NPS) weltweit um 5 Prozentpunkte auf 60%. Angesprochen auf das Stichwort Digitalisierung sagte Bäte bei der Vorstellung der Zahlen: „Wir sind zu kompliziert.“ Digitalisierung sei mehr als nur der Einsatz von Technologie. Es gelte, Technologie mit Intelligenz und Erfahrung zu kombinieren, um Prozesse für Kunden noch einfacher zu machen. (tk)




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