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16. September 2021
Alternatives auf Rekordkurs in der Investmentwelt

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Alternatives auf Rekordkurs in der Investmentwelt

Alternatives haben bei Investoren in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Diese Entwicklung setzt sich laut einer Gemeinschaftsstudie von Amundi und Preqin auch in diesem Jahr fort.

Preqin, der weltweit führende Anbieter von Daten, Analysen und Marktinformationen zu alternativen Assets, hat zusammen mit Amundi den Bericht „Alternative Assets in Europa 2021“ veröffentlicht, der Investoren verlässliche Daten zu Alternatives bieten soll. Die Studie untersucht, wie sich die Branche der Alternative Assets in den wichtigsten Sektoren und Anlageklassen entwickelt hat, und zeigt aktuelle Trends in 13 europäischen Schlüsselmärkten auf.

Wachstum nicht zu stoppen

Dem Bericht zufolge verfügten die in Europa ansässigen Fondsmanager für alternative Assets im Dezember 2020 über ein verwaltetes Vermögen von 2,06 Bio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Anstieg von mehr als 13%. Alternatives seien zudem auf dem besten Weg, 2021 zu einem Rekordjahr für die Mittelbeschaffung zu machen. In den fünf Jahren ist das verwaltete Vermögen um insgesamt 58% gestiegen. Europa macht nun 24% der globalen Investments für alternative Assets aus.

Fundraising auf der Überholspur

Fundraising, Investitionen und Performance haben sich im ersten Halbjahr 2021 beschleunigt. Im ersten Halbjahr 2021 konnten General Partners in Europa 59% des gesamten Fundraising-Volumens 2020 einsammeln. Trotz der praktischen Herausforderungen aufgrund von Reisebeschränkungen und weniger persönlichen Meetings war dies der zweithöchste Wert aller Zeiten. Die Investmentteams waren stark ausgelastet, sodass die im ersten Halbjahr 2021 abgeschlossenen Private-Capital-Transaktionen bereits 83% des Gesamtwerts 2020 ausmachen. Risikokapital, Infrastruktur und Private Equity waren hier die aktivsten Sektoren.

Ansprechende Performanceaussichten

Die seit dem zweiten Quartal 2020 stärker gewordenen Aktien- und Fremdkapitalmärkte haben zu lebhaften Verkaufsaktivitäten geführt. Dazu zählten nicht nur Börsengänge, sondern auch Tradings und Refinanzierungen. Die Renditedaten von Limited-Partnership-Fonds in den ersten Jahren seien zwar nur ein Indikator für die künftige Performance. Der Mittelwert der Nettorenditen für Private-Equity- und Venture-Capital-Fonds (PEVC) des Jahres 2018 lag aber bei 22,0%, während er zuvor bereits in den Jahren 2011 bis 2017 von 14,0 % bis 19,4% gestiegen war. Diese ansprechenden Performanceaussichten dürften in Zukunft noch mehr Kapital in europäische alternative Anlagen locken.

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