Die Ammerländer Versicherung ist mit einem neuen Plattformanbieter an den Start gegangen. Das Unternehmen SYONICS aus Westerstede wendet sich mit seiner cloudbasierten Plattform an Versicherer und Assekuradeure. Diese sollen mithilfe des Angebots ihre Geschäftsprozesse flexibel gestalten und weiterentwickeln können. Statt auf einen risikoreichen Komplettaustausch setze SYONICS auf Integration, Skalierbarkeit und schrittweise Transformation, wie es in der Pressemitteilung heißt. Geschäftsführer der SYONICS GmbH sind Alexander Fechner und Dr. Maik Wasch.
Bestehende Strukturen sinnvoll einbinden
Steigende Erwartungen an Digitalisierung, Geschwindigkeit, regulatorische Sicherheit und Kundenerlebnis würden auf historisch gewachsene IT-Strukturen treffen. Ein vollständiger Austausch bestehender Systeme sei häufig weder wirtschaftlich noch organisatorisch darstellbar. SYONICS will Versicherern ermöglichen, einzelne Funktionen bedarfsgerecht zu nutzen und bestehende Systeme über standardisierte Schnittstellen sinnvoll anzubinden.
Plattform bietet modularen Baukasten
SYONICS bietet einen modularen Baukasten, der zentrale Prozesse entlang der Versicherungswertschöpfungskette abbildet. Diese reichen vom Produkt-, Vertrags- und Bestandsmanagement über Schaden- und Leistungsprozesse, Vertriebs-, Partner- und Provisionsmanagement sowie Kunden-, Daten- und Dokumentenservices bis hin zu Reporting, Steuerung und Systemintegration.
So können Versicherer beispielsweise zunächst Vertriebs- oder Bestandsprozesse über SYONICS abbilden, vorhandene Kernsysteme anbinden und die Plattform anschließend um weitere Funktionen ergänzen. Die cloudbasierte Architektur ermögliche flexible Skalierung und automatisierte Prozesse. Zudem unterstütze sie Governance- und Compliance-Anforderungen durch rollenbasierte Zugriffsmodelle und nachvollziehbare Prozessstrukturen, wie das Unternehmen weiter schreibt.
SYONICS als „Impulsgeber und Denkfabrik“
Ergänzend zur technologischen Plattform versteht sich SYONICS als Impulsgeber und Denkfabrik für die Weiterentwicklung der Branche. So hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit Versicherern, Assekuradeuren, Technologiepartnern und weiteren Marktteilnehmern neue Lösungsansätze zu entwickeln, zu erproben und in die Praxis zu übertragen. Als Schwerpunkte nennt SYONICS etwa die Weiterentwicklung von Geschäfts- und Betriebsmodellen, Automatisierung und künstliche Intelligenz, aber auch moderne Cloud- und Systemarchitekturen sowie neue Formen der Zusammenarbeit und Plattformökonomie. Regulatorische Anforderungen und Governance würden dabei von Beginn an mitgedacht.
„Strategischer Baustein“ für die Ammerländer
„SYONICS ist für uns mehr als ein neues Geschäftsfeld – es ist ein strategischer Baustein der Ammerländer Versicherung. Wir investieren hier nicht nur in Technologie, sondern in ein Ökosystem, von dem weitere Mandanten profitieren werden. Die positive Resonanz aus der Branche bestätigt uns: Der Bedarf nach flexiblen, modularen Lösungen ist da“, erklärt Christian Buschkotte, Vertriebsvorstand der Ammerländer und verantwortlicher Projektleiter SYONICS. (tik)
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