Eine private Haftpflichtversicherung gilt als Basisabsicherung für jeden Haushalt. Sie schützt vor schwerwiegenden finanziellen Folgen, wenn ein Missgeschick passiert, bei dem Dritte involviert sind, etwa im Alltag, beim Sport oder im sozialen Umfeld.
Das Analysehaus ASCORE hat nun sein aktuelles Scoring im Bereich private Haftpflichtversicherung vorgelegt. Für das diesjährige Scoring hat ASCORE 348 Tarife beleuchtet. Tarife für Familien und Singles werden getrennt voneinander bewertet. Dabei unterscheidet das Unternehmen zwischen Score-relevanten Kriterien, die direkt in die Bewertung einfließen, und Individual-Research(IR)-Kriterien, welche die Bewertung um weiterführende Informationen ergänzen und zusätzliche Orientierung für den Produktvergleich und für die Detailanalyse bieten sollen. Der Kriterienkatalog orientiert sich an „branchenüblichen Marktstandards“ und wird fortlaufend angepasst, so ASCORE. Auf die Gewichtung einzelner Kriterien verzichten die Analysten.
Neue Kriterien aufgenommen
Für das diesjährige Scoring wurden mehrere neue Kriterien aufgenommen. Die Kriterien zur Forderungsausfalldeckung (Geltungsbereich umfasst die Mitgliedsstaaten der EU, das Vereinigte Königreich, Norwegen und die Schweiz) und zum Bauherrenrisiko (Versicherungsschutz bei Eigenleistung oder Nachbarschaftshilfe) sind bewertungsrelevante Kriterien, die maximale Anzahl der Vorschäden in den letzten fünf Jahren wird als IR-Kriterium aufgenommen.
Mehr Versicherer mit Bestnote im Bereich Privathaftpflicht
Sowohl im Bereich Familie als auch Single konnten mehr Tarife als im Vorjahr die Bestbewertung von sechs Kompassen erreichen: Bei den Tarifen für Familien sind es im aktuellen Jahrgang 40 Tarife, im Vergleich zu 26 im Vorjahr, für Singles erhalten 42 Tarife die Bestnote, letztes Jahr waren es 31 (siehe Grafik).
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