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Auf diese Immobilien setzen offene Immobilienfonds
31. Mai 2019

Auf diese Immobilien setzen offene Immobilienfonds

Offene Immobilienfonds haben im vergangenen Jahr 7,8 Mrd. Euro in neue Objekte investiert. Scope hat sich diese Investitionen genauer angesehen – und dabei eindeutige Schwerpunkte bei den Investmentzielen ausgemacht.


Offene Immobilienfonds haben im vergangenen Jahr 7,8 Mrd. Euro in neue Objekte investiert. Scope hat sich diese Investitionen genauer angesehen – und dabei eindeutige Schwerpunkte bei den Investmentzielen ausgemacht.


Auf diese Immobilien setzen offene Immobilienfonds

Die Ratingagentur Scope hat die im Jahr 2018 getätigten Investitionen offener Immobilienpublikumsfonds analysiert, deren Portfolios überwiegend aus Gewerbeimmobilien bestehen. Die 15 Fonds analysierte Fonds investierten demnach im vergangenen Jahr rund 7,8 Mrd. Euro in neue Objekte. Das ist ein ähnliches Ankaufsvolumen wie 2017 als 8,3 Mrd. Euro investiert worden waren.

Drei Fonds dominieren

Vom gesamten Investitionsvolumen 2018 entfällt mit 4,3 Mrd. Euro mehr als die Hälfte auf nur drei Fonds: Der aktivste Fonds war der hausInvest mit einem Ankaufsvolumen von 1,8 Mrd. Euro. Der Deka-ImmobilienEuropa folgt auf Rang 2. Er investierte mehr als 1,6 Mrd. Euro in neue Objekte. Der WestInvest InterSelect kommt als drittstärkster Ankäufer 2018 auf ein Investitionsvolumen von 946 Mio. Euro.

Deutschland klar im Fokus

Auch die regionale Verteilung hat Scope analysiert. Im Jahr 2018 haben die untersuchten Fonds Immobilien in 18 verschiedenen Ländern erworben. Deutschland war der mit Abstand beliebteste Standort. Fast drei Mrd. Euro und damit 39% des gesamten Investitionsvolumens wurden in deutsche Immobilien investiert. Im Vergleich zu 2017 gab es vor allem einen Rückgang der Investitionsaktivitäten in Großbritannien. Der britische Anteil am gesamten Investitionsvolumen hat sich von 21 auf 10% mehr als halbiert. Hierzu dürften die Unsicherheiten im Rahmen des Brexits maßgeblich beigetragen haben. Auch US-Immobilien sind auf dem Rückzug. Standen sie 2016 noch für mehr als ein Drittel der Investitionen, waren es 2018 nur noch 13%.

Büroimmobilien dominieren mehr denn je

Bei den Nutzungsarten dominieren Büroimmobilien die Ankäufe mehr denn je. 69% der Investitionen entfielen 2018 auf Büroobjekte. Das ist eine erneute Steigerung gegenüber dem Vorjahr als der Anteil bei 67% lag. Damit liegt der Anteil der Ankäufe auch signifikant über dem aktuellen Portfolioanteil von Büroobjekten in Höhe von 63%. Eine gegenläufige Entwicklung stellt Scope bei Einzelhandelsobjekten fest. Währen ihr Anteil an den Portfolios noch rund 25% beträgt, stehen sie nur noch für 18% der Ankäufe. Investitionen in Projektentwicklungen haben dagegen deutlich zugenommen. Mit 1,2 Mrd. Euro markieren sie ein Fünfjahreshoch. Zum Vergleich: 2017 investierten die Fonds lediglich 480 Mio. Euro in Projektentwicklungen. (mh)

© Olivier Le Moal – stock.adobe.com




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