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Auf diese Immobilientrends setzt die Finanzwelt
15. Juli 2020

Auf diese Immobilientrends setzt die Finanzwelt

Wealthcap hat Finanzexperten zu den aktuellen Immobilientrends befragt. Sichere Häfen innerhalb der Immobilienwelt sind demnach beliebt wie nie zuvor – das gilt sowohl regional wie auch in Bezug auf die Nutzungsarten. Generell erwartet die Mehrheit der befragten Experten eine steigende Bedeutung von Immobilieninvestments aufgrund der Corona-Krise.


Wealthcap hat Finanzexperten zu den aktuellen Immobilientrends befragt. Sichere Häfen innerhalb der Immobilienwelt sind demnach beliebt wie nie zuvor – das gilt sowohl regional wie auch in Bezug auf die Nutzungsarten. Generell erwartet die Mehrheit der befragten Experten eine steigende Bedeutung von Immobilieninvestments aufgrund der Corona-Krise.


Auf diese Immobilientrends setzt die Finanzwelt

Zum achten Mal in Folge hat Wealthcap im Rahmen seiner jährlichen Immobilientrendstudie Vermögensverwalter, Finanzvertriebsexperten, Sparkassen, Genossenschafts- und Privatbanken zu Anforderungen an Immobilien-Publikumsfonds befragt. Mit 94% bauen deutsche Immobilien ihren Status als beliebteste Anlageklasse dabei weiter aus. Im Vorjahr lag der Wert bei 90%. Dahinter folgen Immobilien im Ausland mit 67%. „Deutschland profitiert von der Wahrnehmung als sicherer Hafen. Es wird deutlich, dass Anleger langfristig nachhaltige Investments suchen – und dafür stehen in Deutschland die Chancen besonders gut“, kommentiert Sebastian Zehrer, Leiter Research bei Wealthcap.

Wohnimmobilien erklimmen die Spitzenposition

Bei den Nutzungsarten haben Wohnimmobilien die Zustimmungswerte von 64 auf 76% ausgebaut und damit die Spitzenposition der attraktivsten Nutzungsarten erobert. „Vor dem Hintergrund von Covid-19 und ihrer grundsätzlichen Resilienz in Krisenzeiten gewinnen Wohnimmobilien stark an Beliebtheit“, meint Sebastian Zehrer. Büroinvestments verlieren im Gegensatz zum Vorjahr knapp 30 Prozentpunkte an Bedeutung und belegen nunmehr mit 59,5% den zweiten Platz.

Offenheit für Wertsteigerungsstrategien steigt

Die aktuelle Wealthcap-Erhebung liefert auch Erkenntnisse über den beliebtesten Zeitpunkt eines Investments im Lebenszyklus einer Immobilie. Wie im Vorjahr (80%) liegen auch 2020 Core-Objekte klar auf Platz 1. Allerdings schrumpft ihr Vorsprung. 50% der befragten Finanzexperten sind mittlerweile auch Investments in Value-Add-Immobilien mit Wertsteigerungspotenzial gegenüber aufgeschlossen. Das ist eine Steigerung um zehn Prozentpunkte seit 2017. Ähnlich entwickelt sich die Offenheit für Projektentwicklungen, die derzeit für 31% eine Investmentoption darstellen. 2018 hatte der Wert noch knapp 25% betragen.

Nachhaltigkeitskriterien gewinnen stark an Bedeutung

Erstmalig befragt die Trendstudie Experten nach der Bedeutung von ESG-Faktoren für Investitionsentscheidungen. Dabei zeigt sich, dass mehr als die Hälfte der Teilnehmer ESG-Kriterien sowohl auf Produkt- als auch auf Anbieterebene für sehr wichtig erachten. Knapp ein Drittel bezeichnet ESG-Compliance dabei sogar als wichtigstes Investitionskriterium auf Produktebene. Nur jeder zehnte Befragte stuft ESG-Kriterien als unwichtig ein.

Zunehmend wichtige Rolle bei Produkten und Anbietern

„Neben der wirtschaftlichen und finanziellen Nachhaltigkeit spielt auch die ökologisch-soziale Komponente eine zunehmend wichtige Rolle in der Beurteilung von Produkten und Anbietern. Diese strukturelle Entwicklung nehmen wir extrem ernst und integrieren ESG-Kriterien konsequent in sämtliche Entscheidungsprozesse“, so Werner Harteis, Head of ESG Corporate bei Wealthcap.

Zielfonds-Investments für Diversifizierung geschätzt wie nie

Neben Fonds, die Direktinvestments in Immobilien tätigen, befasst sich die jährliche Erhebung auch mit Dachfonds-Strategien, die mittelbar über institutionelle Zielfonds in Immobilien investieren. Im Vergleich zum Vorjahr steigt vor allem die Attraktivität des Diversifikationspotenzials dieser Anlageform auf über 90%. 54% der Befragten sehen dies sogar als wichtigstes Kriterium für Dachfonds-Investments. Im Vorjahr waren es lediglich 15%. Im Gegenzug sank die Bedeutung der reinen Rendite. Gaben sie im Vorjahr 37% sind es nun nur noch 22%. (mh)

Bild: © SasinParaksa- stock.adobe.com




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