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26. Juli 2020
bAV: Statt Digitalisierungsfalle lieber Kooperation

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bAV: Statt Digitalisierungsfalle lieber Kooperation

Timing für Kooperationen

Zum Zaudern ist jetzt aber auch der falsche Zeitpunkt. Gerade in diesen Pandemie-Zeiten ist eine höhere Bereitschaft vor allem bei jüngeren Menschen festzustellen, sich mit der eigenen betrieblichen Absicherung zu beschäftigen. Covid-19 und der gesellschaftliche Shutdown haben auch dafür gesorgt, intensiver über die eigene und die familiäre Sicherheit nachzudenken. Ausgaben kommen auf den Prüfstand genauso wie die Vorsorgemodelle. Hinzu kam eine ernüchternde Erfahrung von Aktiensparern, wie schnell in einer Ausnahmesituation das eigene Depot ein Viertel seines Wertes oder mehr verlieren kann. Die bAV rückt wieder in den Fokus.

Für Maklerbüros wirft das Coronavirus also eindringlich und erneut die Frage nach „make it or buy it“ auf, wenn es um digitale Tools in der bAV geht. Sinnvoll ist es, sich als Makler auf die Stärke in der Kundennähe zu besinnen und hinsichtlich der Prozesse mit einem Partner wie der PS Group zu kooperieren. Das Multi-Vendor-Network des Anbieters für betriebliche Vorsorgelösungen erlaubt es beispielsweise, von Unternehmen zu Unternehmen immer eine andere Videolösung einzusetzen. Grundsätzlich fallen auch keine Kosten für eine Systemintegration an. So können Makler der Digitalisierungsfalle entkommen, ohne in der Kostenfalle zu landen.

Volldigitaler Prozess

Die PS Group hat mit einer Softwareschmiede einen volldigitalen Prozess von der ersten Ansprache bis zum digitalen Abschluss auf den Weg gebracht. Die Softwarelösung ist allerdings von Beginn an hybrid angelegt, an jeder Stelle kann zur persönlichen Beratung per Mail, Chat oder Telefon gewechselt werden. Dieser Mehraufwand hat sich gelohnt, denn die Erfahrungen zeigen, dass der hundertprozentige Online-Prozess in der bAV-Beratung bestenfalls bei 10% der Kunden zum Erfolg führt. Trotz aller digitaler Hypes bleibt es dabei: Der Entscheidungsprozess der Kunden zeigt sich bei der bAV weiterhin hybrid. Für die Recherche werden überwiegend Online-Quellen im Internet genutzt, für den Abschluss ist trotz alledem der persönliche Maklerkontakt gefragt. Dieses altbekannte Phänomen wird ein wichtiger Erfolgsbaustein bleiben – und so können Makler mit einem starken Partner im Rücken bAV-Geschäfte erschließen, ohne in die Digitalisierungsfalle zu tappen.

Den Artikel lesen Sie auch in AssCompact 07/2020 und in unserem ePaper.

Bild: © ronstik – stock.adobe.com

 
Ein Artikel von
Tobias Bailer