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Beiträge für Wohngebäudeversicherungen steigen um ein Fünftel
16. Juni 2016

Beiträge für Wohngebäudeversicherungen steigen um ein Fünftel

Die notwendige Überholung von Leitungswasserrohrnetzen, aber auch häufiger Starkregen und Hochwasser lassen die Prämien in der Wohngebäudeversicherung steigen. Eine aktuelle INNORATA-Marktstudie hat ermittelt, dass die durchschnittliche Preissteigerung über die letzten vier Jahre 21% beträgt.


Die notwendige Überholung von Leitungswasserrohrnetzen, aber auch häufiger Starkregen und Hochwasser lassen die Prämien in der Wohngebäudeversicherung steigen. Eine aktuelle INNORATA-Marktstudie hat ermittelt, dass die durchschnittliche Preissteigerung über die letzten vier Jahre 21% beträgt.


Beiträge für Wohngebäudeversicherungen steigen um ein Fünftel

Der Schadenaufwand im Bereich der Wohngebäudeversicherung ist in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Die Versicherer sanieren seitdem die Sparte. Infolge dessen verteuern sich die Prämien, im schlechtesten Fall werden Tarife gekündigt. Es erfolgte zudem eine Anhebung der Neugeschäftsbeiträge.

Die INNOSYSTEMS GmbH hat sich die am Markt befindlichen Produkte angesehen und bewertet. So zeigt die INNORATA-Marktstudie, dass die Durchschnittspreise der Jahresprämien seit 2012 um rund 21% gestiegen sind. Lag 2012 die durchschnittliche Jahresprämie noch bei 425 Euro, so liegt sie nun durchschnittlich bei 515 Euro. In Einzelfällen haben sich Beträge aber auch schon verdoppelt. Als stabil mit Preissteigerungen lediglich in Höhe der Baukostenindizierung haben sich im Beobachtungszeitraum von 2012 bis 2016 beispielsweise die Tarife der Allianz, der HUK-Coburg, der InterRisk sowie der Rhion Versicherung AG erwiesen, ist auf der Internetseite von INNOSYSTEMS nachzulesen.

18 Produkte bieten „hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis“

Für das aktuelle Produktrating wurden 132 Tarife von 50 Anbietern ausgewertet. 125 dieser Angebote von 50 Anbietern erfüllten die Mindestanforderungen, um detailliert in 262 Leistungsausprägungen untersucht zu werden. Zur Beurteilung des Preisniveaus wurden 3.000 Modellrechnungen berücksichtigt. Die Bewertungen reichen von A** für „hervorragend“ bis hin zu B-- für vergleichsweise schwache Tarife.

Die Verhältnismäßigkeiten in dieser Studie zwischen Preis und Leistung seien durchaus interessant zu beobachten, heißt es vonseiten der Analysten. Denn trotz des generell gestiegenen Durchschnittspreises zeigt sich bei 14% der Tarife mit der Preis-/Leistungsbewertung A** für „hervorragend“ ein deutlich günstigeres Verhältnis als im gesamten Durchschnitt dieser Studie.

InterRisk liegt vorne

So steht die InterRisk Versicherungs-AG mit dem Tarif XXL auf Rang 1 vor A-I-S Wild Assekuranzmakler, Konzept & Marketing, Maxpool, Domcura, Dema Deutsche Versicherungsmakler, Oberösterreichische Versicherung und VdVA Versicherungsservice.

Die vollständige Ratingliste findet sich hier. (bh)




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