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Beitragssatz für Pensions-Sicherungs-Verein niedriger als prognostiziert
15. November 2018

Beitragssatz für Pensions-Sicherungs-Verein niedriger als prognostiziert

Der Pensions-Sicherungs-Verein in Köln hat den Beitragssatz für das Jahr 2018 festgelegt. Er liegt über dem Vorjahr, aber deutlich unter ersten Schätzungen zur Jahresmitte. Insgesamt müssen die Mitgliedsunternehmen um die 725 Mio. Euro einzahlen.


Der Pensions-Sicherungs-Verein in Köln hat den Beitragssatz für das Jahr 2018 festgelegt. Er liegt über dem Vorjahr, aber deutlich unter ersten Schätzungen zur Jahresmitte. Insgesamt müssen die Mitgliedsunternehmen um die 725 Mio. Euro einzahlen.


Beitragssatz für Pensions-Sicherungs-Verein niedriger als prognostiziert

Der Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG), der gesetzlich bestimmte Träger der Insolvenzsicherung der betrieblichen Altersversorgung, hat für das Jahr 2018 einen Beitragssatz von 2,1 Promille festgesetzt. Im vergangenen Jahr lag dieser etwas niedriger bei 2,0 Promille.

Der Beitragssatz wird auf die von den Arbeitgebern bis 30.09.2018 gemeldete Beitragsbemessungsgrundlage bezogen. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um die Rückstellungen für Betriebsrenten in den Bilanzen der Mitgliedsunternehmen, die sich auf rund 345 Mrd. Euro addieren, wie der PSVaG mitteilt. Auf Basis des nun festgelegten Beitragssatzes von 2,1 Promille müssen die Mitgliedsunternehmen in diesem Jahr somit rund 725 Mio. Euro einzahlen. Im Vorjahr lag die Summe bei 678 Mio. Euro.

Im Juli dieses Jahres hatte der PSVaG noch einen Beitragssatz um 2,5 Promille erwartet. Der zu finanzierende Aufwand hat sich dann aber doch günstiger entwickelt, so dass der Beitragssatz nun deutlich unterhalb des zur Jahresmitte prognostizierten Wertes liegt. (bh)




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