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Campingurlaub: Diese Versicherungen sollten ins Gepäck
06. Juni 2018

Campingurlaub: Diese Versicherungen sollten ins Gepäck

Vor dem Start ins Camping-Vergnügen sollten Urlauber nicht nur ihre Ausrüstung überprüfen, sondern auch den Versicherungsschutz. Der Bund der Versicherten (BdV) informiert, welche Policen neben der privaten Haftpflichtversicherung für Campingbus, Wohnmobil & Co. sinnvoll sind.


Vor dem Start ins Camping-Vergnügen sollten Urlauber nicht nur ihre Ausrüstung überprüfen, sondern auch den Versicherungsschutz. Der Bund der Versicherten (BdV) informiert, welche Policen neben der privaten Haftpflichtversicherung für Campingbus, Wohnmobil & Co. sinnvoll sind.

Campingurlaub: Diese Versicherungen sollten ins Gepäck

Bevor es auf den Campingplatz geht, sollten Reisende auch an die passende Absicherung denken. Welche Versicherungen ins Gepäck gehören, erklärt der Bund der Versicherten e. V. (BdV). Zu den unverzichtbaren Policen zählt die private Haftpflichtversicherung, denn sie kommt für Schäden auf, die man anderen zufügt. Fängt etwa beim Grillen auf dem Campingplatz versehentlich das Vorzelt des Nachbarn Feuer, bietet diese Versicherung Schutz. Beim Urlaub im Ausland ist zudem eine Auslandsreisekrankenversicherung wichtig.

Inhaltsversicherung oder Camping-Versicherung

Für das Gepäck im Campingurlaub bietet die Hausratversicherung grundsätzlich keine Absicherung. Als Außenversicherung sind mitgeführte Reiseutensilien nur abgedeckt, wenn der Schaden in Hotels oder anderen Gebäuden entstanden ist. Viele Versicherer haben allenfalls einen eingeschränkten Schutz im Angebot, der Diebstahl aus einem verschlossenen Kraftfahrzeug umfasst. „Dieser gilt jedoch nur bei manchen Tarifen auch für den Diebstahl aus verschlossenen Wohnwagen oder Wohnmobilen – teilweise auch mit Summenbegrenzungen und weiteren Beschränkungen“, so die BdV-Pressesprecherin Bianca Boss. Das Hab und Gut im Wohnmobil lässt sich über eine Inhaltsversicherung für Reisefahrzeuge oder einer Camping-Versicherung absichern. Bei den Tarifen gibt es aber große Unterschiede. Der Versicherungsschutz besteht meist gegen Beschädigung, Verlust oder Zerstörung, unter anderem durch Brand, Sturm, Überschwemmung, Diebstahl und Raub, wie Boss erklärt.

Kaskoversicherung fürs Wohnmobil

Schutz fürs Wohnmobil bietet eine Kaskoversicherung. Die Teilkaskoversicherung deckt zum Beispiel Schäden ab durch Brand, Explosion oder Diebstahl, Sturm und Zusammenstöße mit Haarwild. Der Versicherer übernimmt Reparaturkosten und ersetzt beim Totalschaden den Wiederbeschaffungswert des Wohnmobils. Die Vollkaskoversicherung zahlt darüber hinaus auch für Schäden am Wohnmobil bei selbst verschuldeten Unfällen. Mitversichert sind außerdem mut- und böswillige Beschädigungen durch Fremde (Vandalismus).

Kfz-Schutzbriefe

Im Falle einer Panne oder eines Unfalls garantieren Kfz-Schutzbriefe Hilfe, etwa beim Abschleppen oder beim Fahrzeugrücktransport. Oft sind auch personenbezogene Leistungen enthalten, zum Beispiel Krankenrücktransport, Kostenerstattung bei außerplanmäßiger Heimreise oder Hilfe beim Todesfall im Ausland. „Ein Kfz-Schutzbrief kann sinnvoll sein, wenn man viel mit dem Wohnmobil unterwegs ist. Allerdings sollte genau auf die Bedingungen geschaut werden, da die Leistungen der Schutzbriefe stark variieren“, empfiehlt Boss.

Absicherung für Fahrräder

Wer Fahrräder mit in den Campingurlaub nimmt, kann eine Fahrradversicherung zusätzlich zur Hausratversicherung mit einem 24-Stunden-Schutz abschließen. In diesem Fall ist das Rad auch gegen einfachen Diebstahl versichert, wenn es draußen angeschlossen ist. „Wer das Fahrrad ins Ausland mitnehmen möchte, sollte sich bei seinem Versicherungsunternehmen erkundigen, ob der Schutz auch für das Reiseland gültig ist“, rät Boss. (tk)




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