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Corona-Immobilien-Index: Immobilienwirtschaft präsentiert sich weiter robust
06. Mai 2020

Corona-Immobilien-Index: Immobilienwirtschaft präsentiert sich weiter robust

Die Corona-Krise ist auch in der Immobilienwirtschaft derzeit das dominierende Thema. Bisher kommt die Branche aber noch ganz gut davon. Das zeigt die aktuelle Ausgabe des Corona-Immobilien-Index. Teilweise hat sich die Lage sogar wieder deutlich entspannt.


Die Corona-Krise ist auch in der Immobilienwirtschaft derzeit das dominierende Thema. Bisher kommt die Branche aber noch ganz gut davon. Das zeigt die aktuelle Ausgabe des Corona-Immobilien-Index. Teilweise hat sich die Lage sogar wieder deutlich entspannt.

Corona-Immobilien-Index: Immobilienwirtschaft präsentiert sich weiter robust

Die Immobilienwirtschaft zeigt sich weiterhin wenig beeindruckt von der Coronakrise. Die zuletzt beobachteten leichten Engpässe bei Material und Personal auf deutschen Projektentwicklungs-Baustellen haben sich kaum verändert. Das sind die Ergebnisse des aktuellen Corona-Immobilien-Index von baumonitoring.com, einem Netzwerk renommierter Unternehmen der Immobilienwirtschaft.

Nur wenig Personalsorgen

Bei der Personalversorgung haben die beobachteten leichten Einschränkungen im Vergleich zur Vorwoche zugenommen. 70% der Teilnehmer registrieren leichte Einschränkungen durch Personalmangel. In der Vorwoche waren es 65%. Kein Teilnehmer des Corona-Immobilien-Index meldete zuletzt jedoch mittlere oder gar starke Einschränkungen durch Personalmangel auf den Baustellen. Bei der Materialversorgung verbesserte sich die Lage deutlich. Berichteten in der vergangenen Woche noch 82% der Teilnehmer von leichten Einschränkungen, sank diese Zahl auf 61%. Von keiner Projektentwicklung werden mehr nennenswerte Probleme mit der Materialversorgung angezeigt.

Insgesamt leichte Verbesserung

Der Corona-Immobilien-Index notiert aktuell bei 37,1 Grad. Das ist eine leichte Verbesserung zur Vorwoche (Minus 0,1). Der Corona-Immobilien-Index wird auf einer Skala von 36,5 – 41,5 Grad abgebildet. In Bezug auf die menschliche Körpertemperatur gibt der Index die Lage auf dem Immobilienmarkt an. Bei 36,5 Grad gibt es keine Beeinträchtigungen, alles ist in Ordnung. Nehmen die Probleme auf den Baustellen zu, steigt die Temperatur bis hin zum Fieber, maximal 41,5 Grad.

Immobilienwirtschaft bestätigt stabilen Ruf

„Die Immobilienwirtschaft zeigt sich robust. Das ist erfreulich für alle Marktakteure, doch nicht verwunderlich“, kommentiert Stefan Stenzel, Associate Director bei Cushman & Wakefield und Initiator des Corona-Immobilien-Index, die jüngsten Zahlen. „Ihrem Ruf als stabiler und wertbeständiger Wirtschaftszweig bleibt sie im Großen und Ganzen treu. Wenn überhaupt, reagiert die Immobilienwirtschaft in Krisen träge, so dass die Beteiligten mehr Zeit haben als in anderen Branchen, sich auf neue Gegebenheiten einzustellen.“ (mh)

Bild: © Alejandro Bernal – stock.adobe.com




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