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13. Januar 2021
Deutsche Immobilienwirtschaft trotzt erneut dem Lockdown
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Deutsche Immobilienwirtschaft trotzt erneut dem Lockdown

Während sich die Lage in einigen Branchen wegen des neuen Lockdowns zuspitzt, zeigt sich die Immobilienwirtschaft erneut robust. Das geht aus der neuesten Ausgabe des Corona-Immobilien-Index hervor. Die Fieberkurve der Branche schaffte die dritte Woche in Folge ohne Temperaturanstieg.

Der Corona-Immobilien-Index zeigt in Kalenderwoche 50 trotz allgemeiner Zuspitzung der Corona-Lage in Deutschland eine weitere Stabilisierung des Baustellenbetriebs an. Etwa 900 Experten aus der Bau- und Immobilienwirtschaft wurden aktuell befragt, unter anderem nach der Personalsituation und dem Stand der Materialversorgung auf den Baustellen.

Temperatur sogar leicht gesunken

Die Fieberkurve des Corona-Immobilien-Index liegt aktuell bei 37 Grad. Das ist erneut ein leichter Rückgang im Vergleich zur Vorwoche. Der Corona-Immobilien-Index wird auf einer Skala von 36,5 bis 41,5 Grad abgebildet. In Bezug auf die menschliche Körpertemperatur gibt der Index die Lage auf dem Immobilienmarkt an. Bei 36,5 Grad gibt es keine Beeinträchtigungen, alles ist in Ordnung. Nehmen die Probleme zu, steigt die Temperatur bis hin zum Fieber auf maximal 41,5 Grad. Dann geht nichts mehr.

Branche passt sich schnell an

„Die Befürchtung, der erneute schärfere Lockdown würde zu einer Zunahme der Einschränkungen bei laufenden Immobilienprojekten führen, hat sich als unbegründet erwiesen“, kommentiert Moritz Koppe, Geschäftsführer emproc SYS und Initiator des Corona-Immobilien-Index- „Der Bau- und Immobiliensektor geht weiterhin mit gutem Beispiel voran und passt sich schnell an die veränderten Bedingungen an. Die weitere Erholung des Baubetriebs bestätigt die positive Trendwende, die sich bereits in der vergangenen Woche abgezeichnet hat.“ (mh)

Bild: © Андрей Яланский – stock.adobe.com