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Deutscher Wohnimmobilienmarkt erklimmt „rekordverdächtiges Niveau“
26. Februar 2020

Deutscher Wohnimmobilienmarkt erklimmt „rekordverdächtiges Niveau“

Die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe hat zum vierten Mal in Zusammenarbeit mit NAI apollo valuation & research einen Wohnungsmarktbericht für Deutschland vorgelegt. Der Analyse zufolge besteht am deutschen Wohnungsmarkt weiterhin ein hoher Nachfrageüberhang. Das Transaktionsvolumen befindet sich zudem auf rekordverdächtigem Niveau.

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Die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe hat zum vierten Mal in Zusammenarbeit mit NAI apollo valuation & research einen Wohnungsmarktbericht für Deutschland vorgelegt. Der Analyse zufolge besteht am deutschen Wohnungsmarkt weiterhin ein hoher Nachfrageüberhang. Das Transaktionsvolumen befindet sich zudem auf rekordverdächtigem Niveau.

Deutscher Wohnimmobilienmarkt erklimmt „rekordverdächtiges Niveau“

Dem vierten Wohnungsmarktbericht von NAI apollo valuation & research zufolge ist die Dynamik am deutschen Wohnimmobilienmarkt im Jahr 2019 unverändert hoch gewesen. Verantwortlich dafür waren unter anderem die starken Wanderungsgewinne aus dem Ausland in den vergangenen Jahren, die Deutschland mit 83 Millionen Einwohnern eine neue Rekordmarke beschert haben. Veränderungen in den Haushaltstrukturen sowie dem Wohnverhalten dürften laut der Studie zukünftig dafür sorgen, dass der Druck auf die Wohnungsmärkte weiter wächst.

Diese Standorte profitieren

Auch im Jahr 2020 werden besonders die Metropolregionen, wirtschaftsstarke Einzelstandorte sowie Großstädte mit Universitäten und Hochschulen, aber auch einige Nebenstandorte ohne Metropolcharakter von der verstärkten Wohnraumnachfrage profitieren. Strukturschwache ländliche Regionen verzeichneten 2019 erneut die stärksten Verluste. Das führt dazu, dass der Wohnraumbedarf in Deutschland auf nationaler Ebene zwar rechnerische gedeckt werden könnte, auf regionaler Ebene bleiben die Unterschiede jedoch nicht nur bestehen, sondern dürften sich sogar noch verstärken.

Neubauzahlen decken Bedarf weiter nicht

In allen Top-Städten sowie in den meisten der 50 Städte ohne Metropolcharakter existiert weiterhin ein Nachfrageüberhang, aber mittlerweile auch eine erhöhte Aktivität zur Befriedigung dieser Nachfrage. Allerdings blieben trotz Annäherung der absoluten Zahlen bezüglich Angebot und Nachfrage sowohl an den A-Standorten als auch bei der Mehrzahl der B-, C- und D-Standorte die Neubauzahlen hinter dem Bedarf zurück.

Rekordverdächtiges Volumen

Rekordverdächtig entwickelte sich 2019 erneut der Investmentmarkt für Wohnimmobilien. So wurde mit 19,2 Mrd. Euro das zweitbeste Transaktionsvolumen nach dem Rekordjahr 2015 erreicht. „Dieses Ergebnis belegt eindeutig das ungebrochene Interesse am deutschen Wohnungsmarkt, wobei sich mehr und mehr auch Städte ohne Metropolcharakter mit entsprechenden Entwicklungspotenzialen auf Objekt- oder Standortebene als alternative Investitionsstandorte empfehlen“, erläutert Stefan Mergen, Geschäftsführender Gesellschafter der NAI apollo valuation & research GmbH.

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