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Die Deutschen wollen sich nicht vom Bargeld trennen
25. August 2017

Die Deutschen wollen sich nicht vom Bargeld trennen

84% der Deutschen sind gegen eine Abschaffung von Bargeld. Mobile Payment stellt für knapp zwei Drittel noch keine Alternative dar, was unter anderem auf mangelndes Wissen über die neuen Bezahlverfahren zurückzuführen ist. Dies geht aus der Postbank Studie „Der digitale Deutsche und das Geld“ hervor.


84% der Deutschen sind gegen eine Abschaffung von Bargeld. Mobile Payment stellt für knapp zwei Drittel noch keine Alternative dar, was unter anderem auf mangelndes Wissen über die neuen Bezahlverfahren zurückzuführen ist. Dies geht aus der Postbank Studie „Der digitale Deutsche und das Geld“ hervor.

Die Deutschen wollen sich nicht vom Bargeld trennen

Für knapp zwei Drittel der Deutschen bilden mobile Bezahllösungen noch keine Alternative zu Bargeld. Mobile Payment nutzen erst 14%, bei den jüngeren Deutschen immerhin 20%. Dies sind einige Ergebnisse der Postbank Studie „Der digitale Deutsche und das Geld“. Demnach ist ein Fünftel der Befragten zwar generell offen für Mobile Payment, zeigt sich aber zurückhaltend. Einen Hemmschuh stellt das Gefühl dar, noch zu wenig über die Bezahlmethoden zu wissen. Von den verschiedenen mobilen Zahlungsmöglichkeiten kommt am ehesten die Bezahlung per Smartphone-App oder über eine Mobile-Banking-App in Betracht.

Deutsche hängen am Bargeld

Einen anderen Grund für die Zurückhaltung gegenüber Mobile Payment sehen die Autoren der Studie in der tiefen Verbundenheit der Deutschen mit dem Bargeld. Lediglich 16% würden die Abschaffung von Scheinen und Münzen begrüßen. Selbst die jüngeren Deutschen wollen nicht auf Bargeld verzichten, bei den unter 35-Jährigen sind es 27%.

Bedenken wegen Technikabhängigkeit

Die Abhängigkeit von Technik bildet nach Auffassung der Bargeld-Anhänger das größte Manko in einer Welt ohne Scheine und Münzen. Viele fürchten die Gefahr von Cyberkriminalität und haben Bedenken, dass ältere Menschen, die mit der Technik nicht zurechtkommen, durch moderne Zahlungsmethoden ausgegrenzt werden. Die Bargeld-Gegner sehen in mobilen Bezahlverfahren den Komfort, keine Münzen und Scheine bei sich tragen zu müssen und schätzen Risikofaktoren als geringer ein: Ohne Bargeld weniger Raubüberfälle, Diebstähle, Geldwäsche und Schwarzarbeit.

„Der Markt für mobiles Bezahlen ist noch recht jung, und die Nachfrage nach schnellen und zugleich sicheren Digitallösungen steigt permanent“, meint Thomas Mangel, Chief Digital Officer der Postbank. „Wenn es immer mehr Angebote gibt, werden sich auch immer mehr Menschen von den Vorzügen der mobilen Bezahlangebote überzeugen können und sie für sich entdecken.“ (tk)




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