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Die richtige Absicherung für das intelligente Zuhause
20. Dezember 2019

Die richtige Absicherung für das intelligente Zuhause

Mit dem Trend zum Smart Home halten immer mehr intelligente technische Lösungen Einzug in Wohngebäude. Dies stellt neue Anforderungen an den Versicherungsschutz. Für Vermittler gilt es, Kunden auf das Thema Smart Home und mögliche Lücken in der Hausratpolice anzusprechen.

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Mit dem Trend zum Smart Home halten immer mehr intelligente technische Lösungen Einzug in Wohngebäude. Dies stellt neue Anforderungen an den Versicherungsschutz. Für Vermittler gilt es, Kunden auf das Thema Smart Home und mögliche Lücken in der Hausratpolice anzusprechen.


Die richtige Absicherung für das intelligente Zuhause
Ein Gastbeitrag von Dirk Mathiasen, Mitglied des Vorstands des DOCURA VVaG

Mittlerweile besitzt jeder vierte Bundesbürger mindestens eine Smart-Home-Komponente. Nachgefragt werden vor allem intelligente Beleuchtungssysteme, Heizungssteuerungen, Video-Überwachungssysteme für die Wohnung oder das Haus und natürlich Sprachassistenten in jeglicher Form. Die Verbreitung von vernetzter Haustechnik nimmt dabei stetig zu. Ob im Neubau oder in der Bestandsimmobilie, die smarte Haushaltssteuerung zieht immer häufiger mit ein. Das Potenzial für Smart-Home-Elemente ist somit immens. Die Beweggründe für die Anschaffung einer solchen Smart-Home-Steuerung sind dabei allerdings völlig unterschiedlich: So geht es um die Erhöhung der Sicherheit im eigenen Heim, den zusätzlichen Komfort oder das energieeffiziente Leben mit Sparpotenzial. Bei den Kaufentscheidungen zeigen sich – neben der Motivation – auch Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Während Männer vorrangig durch Sicherheitsaspekte, Einsparpotenziale und Spaß an der Technik angetrieben werden, stehen bei Frauen eher der Komfort und die Lebensqualität im Vordergrund.

Sicherheit mit Smart Home

Die Anschaffungskosten von Smart-Home-Komponenten können je nach Umfang des Systems und Aufwand der Installation hoch ausfallen. Der Smart-Home-Besitzer investiert überwiegend in hochwertige Komponenten, die die Sicherheit und den Komfort für ihn als Nutzer erhöhen, also zum Beispiel Zugangskontrollen mit dem Fingerabdruck. Die Steuerung der Heizung, das Herunterfahren der Rollläden oder das Gespräch über die Sprechanlage, obwohl man selbst gar nicht zu Hause ist. Es bestehen unendlich viele Anwendungsmöglichkeiten.

Was passiert jedoch, wenn die smarten Sicherungsmaßnahmen einmal nicht ausreichen oder das System von Dritten gehackt wird? Cyberkriminalität macht auch vor Smart Home nicht halt. Wie sieht in solchen Fällen die Absicherung aus? Ist der vorhandene Versicherungsschutz ausreichend?

Absicherung möglicher Risiken

In der Gebäudeversicherung besteht in der Regel Versicherungsschutz für das Gebäude und dessen Bestandteile für die Gefahren Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel. Weitere Leistungen wie zum Beispiel Elementarschäden können hinzugenommen werden. Viele Versicherer bieten darüber hinaus auch Deckung für „Gebäudebeschädigung durch einen Einbruch“.

In der Hausratversicherung sind die klassischen Gefahren wie Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel sowie Einbruchdiebstahl und anschließender Vandalismus versichert. Weitere Gefahren können auch hier zusätzlich eingeschlossen werden, so etwa Elementarschäden oder Fahrraddiebstahl. Im Sinne der Smart-Home-Entwicklung sollten in den Deckungskonzepten auch „technische, optische und akustische Sicherungsanlagen“ vom Versicherungsschutz umfasst sein, was allerdings nicht immer der Fall ist.

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Seite 2 Gibt es möglicherweise Lücken im Versicherungsschutz?


Dirk Mathiasen Dirk Mathiasen



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