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11. Februar 2022
Die Vorteile von iPaaS – Integration Platform as a Service
Die Vorteile von iPaaS – Integration Platform as a Service

Die Vorteile von iPaaS – Integration Platform as a Service

In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spricht Digital-Experte Jonas Piela mit Peter Haase sowie Thorsten Herrmann von Boomi über die Herausforderung, große Mengen von Daten und Anwendungen zu organisieren und darüber, wie Modern Middleware von Boomi dabei hilft.

Bei Boomi handelt es sich um ein Softwareunternehmen mit Hauptsitz in den USA. Es wurde im Jahre 2000 gegründet und hat sich seitdem stetig weiterentwickelt. Heute spezialisiert es sich auf das Bereitstellen einer Plattform zur Integration komplexer Daten und Applikationen. Peter Haase ist Field Marketing Manager und Thorsten Herrmann ist Integration Platform Developer bei Boomi.

Das Problem der Altlasten

Nicht selten verfügen Versicherer über mehrere hundert Applikationen. Daten müssen ständig von A nach B transferiert und weiterverarbeitet werden usw. Dazu kommen mehrere IT-Teams, die verschiedene Programmiersprachen verwenden. Es entwickelt sich ein Wust von Verästelungen und Verstrickungen. Auch wenn meistens alles klappt, kann dadurch eine Reihe von Problemen entstehen, die Versicherer selbst nicht mehr lösen können. Die Komplexität wächst einfach weiter. Irgendwann hat man sie dann nicht mehr im Griff. Hier kommt Boomi ins Spiel.

Neue Herausforderungen

Die Ansprüche im Bereich der Datenverarbeitung sind in den letzten Jahren enorm gestiegen. Heute habe man es häufig mit Cloud-basierten Applikationen zu tun, erklärt Thorsten Herrmann im Podcast. Die Integration dieser Art von Daten gestalte sich ganz anders, als die der klassischen Datenbank. Die reine Zahl an Daten habe sich ebenfalls mit dem Anwachsen von Rechenpower und Datenmenge multipliziert. Entsprechend seien heute Automatisierungsprozesse vonnöten. Boomi biete die Möglichkeit, die Unternehmens-Applikationen auf eine Plattform zu heben, um den Datenaustausch zu organisieren, so Peter Haase.

Was Boomi macht

Auf die Frage von Jonas Piela: „Alles wird sozusagen ersetzt durch eine neue Software?“, antwortet Haase: „Wir ersetzen generell erst mal nichts.“ Stattdessen verfüge die Plattform von Boomi über unterschiedliche Konnektoren. Das sind definierte Schnittstellen, die wissen, wie Daten in einer bestimmten Applikation vorliegen. Für diese ganzen Integrationsprozesse liege eine grafische Repräsentation vor. Gerade in Zeiten, in denen die Grenze zwischen IT und Business mehr und mehr verschwimmt, ist ein einfaches Interface von großer Wichtigkeit. Das Aufsetzen eines ersten Prototyps, der einen Transfer von Datenbank zu Datenbank absolviert, ließe sich in wenigen Stunden bewerkstelligen, versichert Thorsten Herrmann.

Fazit

Die Antwort auf die gestiegenen Ansprüche im Segment Datenverarbeitung und -aufbereitung wird durch Boomi simpel. Im amerikanischen Raum schon deutlich bekannter, mangelt es hierzulande offenbar an dem Bewusstsein für solche Lösungen. Weder die Datenmenge noch die Zahl der Applikationen wird geringer werden und auch die Ansprüche an Versicherer werden vermutlich nicht kleiner. Deshalb sollten derlei Themen früh angegangen werden.

Hier geht es direkt zur Episode.

Über den Podcast

Seit April 2020 veröffentlicht Jonas Piela regelmäßig Gespräche mit Vorständen und Managern der Versicherungswirtschaft über die digitale Transformation. Sein Ziel ist, dass seine Zuhörer einem lockeren Gespräch unter Gleichgesinnten lauschen und so Ideen und Anregungen für die eigene Arbeit mitnehmen. Zu finden ist der Podcast unter anderem bei Google, Apple und Spotify sowie unter pielaco.com/podcast und dkm365.de.