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18. Dezember 2019
Diese Versicherungen sollten im Skiurlaub nicht fehlen
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Diese Versicherungen sollten im Skiurlaub nicht fehlen

Weihnachten steht vor der Tür. So mancher nutzt die freien Tage zum Skifahren. Zum Start in den Winterurlaub sollten die richtigen Versicherungen ins Gepäck, damit aus dem Pistenspaß kein teures Vergnügen wird.

Die Wintersaison hat begonnen und viele starten über die Feiertage in den Skiurlaub. Damit aus dem Pistenvergnügen im Fall der Fälle kein teurer Spaß wird, sollten die richtigen Versicherungen ins Gepäck. Denn ein Skiunfall kann schlimme Folgen haben und hohe Kosten nach sich ziehen, und zwar unabhängig davon, ob der Skifahrer sich selbst oder einen anderen verletzt. Nach Angaben des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) ereignet sich jeder fünfte versicherte Sportunfall im Schnee. Das sind das über 40.000 verletzte Skifahrer pro Jahr. Zusammenstöße bilden dabei die häufigste Unfallursache dar.

Privathaftpflichtversicherung unverzichtbar

In den Bergen sollten Urlauber nicht auf eine Privathaftpflicht verzichten. So rät Bianca Boss, Pressesprecherin vom Bund der Versicherten e. V. (BdV): „Unerlässlich ist auch im Schnee die Privathaftpflichtversicherung. Sie schützt vor den Folgen der gesetzlichen Haftpflicht, indem sie im Schadenfall bei berechtigten Ansprüchen zahlt und unberechtigte Ansprüche abwehrt – notfalls sogar vor Gericht."

Auslandsreisekrankenversicherung inklusive Rücktransport

Geht es zum Skifahren ins Ausland, ist außerdem eine Auslandsreisekrankenversicherung unverzichtbar. Sie kommt für die Kosten einer Heilbehandlung im Urlaubsort auf, die von der gesetzlichen Krankenkasse nicht gedeckt sind. Zu achten ist darauf, dass der Krankenrücktransport mitversichert ist. Denn wer im Ausland ernsthaft erkrankt, muss unter Umständen zur Behandlung zurück nach Hause gebracht werden. „Die Kosten für diesen Rücktransport übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich nicht. Hierfür können sehr schnell einige Tausend Euro anfallen“, unterstreicht die Verbraucherschützerin Boss. Sinnvoll ist ein Auslandsreisekrankenschutz meist auch für Privatversicherte ist die sinnvoll. Dies gilt vor allem dann, wenn die private Krankenversicherung die Kosten für den Rücktransport nicht zahlt. „Sie kann auch empfehlenswert sein, um einen Anspruch auf Beitragsrückerstattung nicht zu gefährden oder wenn ein hoher Selbstbehalt vereinbart ist“, ergänzt Boss.

Auf der sicheren Seite mit einem privaten Unfallschutz

Immer wieder ereignen sich auf der Piste aber auch schlimme Unfälle mit schlimmen Verletzungen, die Invalidität zur Folge haben. Absicherung gegen die finanziellen Folgen bietet eine private Unfallversicherung. Denn die Krankenversicherung übernimmt nur die Kosten für die medizinische Behandlung. Eine Unfallversicherung jedoch zahlt – je nach Vertrag – einen einmaligen Betrag und/oder eine lebenslange Rente. Manche Unfallversicherungen kommen auch für die Bergungskosten auf. „Wenn umfangreiche Bergungsarbeiten notwendig sind, die von den gesetzlichen Krankenkassen nur teilweise übernommen werden, zahlt die Unfallversicherung auch diese Kosten, zumindest bis zur vereinbarten Versicherungssumme“, erklärt Boss.

Abgesichert mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung

Nicht nur wegen des Winterurlaubs, sondern generell zu empfehlen ist außerdem eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Sie zahlt die vereinbarte Rente, wenn die verunglückte Person ihren zuletzt ausgeübten Beruf dauerhaft nicht mehr ausüben kann.

Hausratversicherung am Urlaubsort

Am Urlaubsort schützt eine Hausratversicherung das versicherte Hab und Gut bei Einbruchdiebstahl aus einem verschlossenen Hotelzimmer. Das gilt auch für die teure Wintersportausrüstung. (tk)

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