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27. April 2026
ETFs spielen immer größere Rolle bei Altersvorsorge

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ETFs spielen immer größere Rolle bei Altersvorsorge

ETFs spielen immer größere Rolle bei Altersvorsorge

Jüngere Anleger treiben Wandel hin zu ETF-Altersvorsorge an

ETFs werden zunehmend als zentrales Instrument für die langfristige Altersvorsorge angesehen. 43% der Befragten betrachten sie als wichtigen Baustein für die Altersvorsorge, und 44% glauben, dass ohne wertpapierbasierte Sparpläne finanzielle Engpässe im Alter wahrscheinlich sind. Dennoch bleibt die tatsächliche Umsetzung zurückhaltend.

Wo Anleger jedoch bereits aktiv sind, zeichnet sich ein klares Muster ab: Drei Viertel der ETF-Anleger nutzen Sparpläne. Vor allem jüngere Anleger bevorzugen automatisiertes Investieren – mehr als 80% der 18- bis 34-Jährigen investieren über ETF-Sparpläne.

Wenig Aufmerksamkeit für Schwellenmärkte

Während sich die meisten ETF-Anleger auf breit diversifizierte globale Indizes konzentrieren, spielen Schwellenmärkte derzeit nur eine untergeordnete Rolle, so Franklin Templeton. Und das, obwohl fast die Hälfte der Befragten in einigen der großen Schwellenmärkte ein überdurchschnittliches Wachstum erwartet. Als Haupthindernisse werden mangelndes Wissen und geopolitische Bedenken genannt.

Auch aktiv verwaltete ETFs stoßen auf wachsendes Interesse, doch der Bekanntheitsgrad ist nach wie vor gering. Nur ein Drittel der Befragten, die ETFs kennen, weiß, dass es solche Produkte gibt, während jeder Zehnte angibt, möglicherweise in Zukunft in sie zu investieren.

Insgesamt zeigt die Umfrage, dass ETFs in Deutschland mittlerweile zum Mainstream geworden sind, dass der Bedarf an Beratung, Informationen und Kontext jedoch nach wie vor hoch ist. Denn es besteht weiterhin eine erhebliche Lücke zwischen Bekanntheit, Interesse und tatsächlicher Nutzung. (mki)

Über die Umfrage

Die repräsentative Bevölkerungsumfrage wurde vom Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag von Franklin Templeton zwischen dem 3. und 6. Februar 2026 durchgeführt. Befragt wurden insgesamt 1.009 deutschsprachige Erwachsene ab 18 Jahren, die in Privathaushalten leben. Die Studie wurde online (forsa.omninet) mit einer Fehlermarge von ±3 Prozentpunkten durchgeführt.

Lesetipp der Redaktion: ETF-Fondspolice: Das Beste aus beiden Welten?

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