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Ethisch-ökologisches Anlagekonzept auf ETF-Basis präsentiert
23. November 2018

Ethisch-ökologisches Anlagekonzept auf ETF-Basis präsentiert

Die Investmentberatung fondsprofis aus dem bayerischen Gröbenzell hat mit „Grüne Welt“ eine rein auf ETFs basierende Anlagestrategie entwickelt, die ethisch-ökologische Anlagekriterien konsequent anwendet. Dabei wird ein Bündel von strengen Ausschlusskriterien mit einem Best-in-Class-Ansatz kombiniert.


Die Investmentberatung fondsprofis aus dem bayerischen Gröbenzell hat mit „Grüne Welt“ eine rein auf ETFs basierende Anlagestrategie entwickelt, die ethisch-ökologische Anlagekriterien konsequent anwendet. Dabei wird ein Bündel von strengen Ausschlusskriterien mit einem Best-in-Class-Ansatz kombiniert.


Ethisch-ökologisches Anlagekonzept auf ETF-Basis präsentiert

Das Thema Nachhaltigkeit bei Investments gewinnt an Bedeutung. Die fondsprofis e. K. aus Gröbenzell bei München haben gemeinsam mit dem Nachhaltigkeitsexperten Dr. Stefan Klotz von der vif-klotz consulting eine rein auf ETFs basierende Anlagestrategie mit konsequenten ethisch-ökologischen Anlagekriterien entwickelt. Zwar gebe es inzwischen verschiedene Nachhaltigkeits-ETFs, aber kein umfassendes Anlageportfolio dazu, wie die „fondsprofis“ unterstreichen. Mit den Anlageportfolios des Konzepts „Grüne Welt“ soll eine am verantwortlichen Investieren interessierte Anlegerschicht kosteneffizient Zugang erhalten zu einem global diversifizierten Investment, das die gleichen Ertragsperspektiven bietet wie herkömmliche Angebote.

Kombination von Aktienmodul und Anleihemodul

Bei „Grüne Welt“ gibt es die Möglichkeit, verschiedene Risikoprofile darzustellen, indem ein Aktienmodul und ein Anleihemodul entsprechend kombiniert werden. Das Aktienmodul nutzt weltweit die Chancen der Aktienanlage, indem alle relevanten Anlageregionen in einer selbst entwickelten Methodik zu einer Struktur zusammengefügt werden. Das Anleihemodul konzentriert sich auf bonitätsstarke Euro-Anleihen und sorgt damit für die Sicherheit im Portfolio.

Best-in-Class-Ansatz und Ausschlusskriterien

Außerdem verbindet die „Grüne Welt“ ein Bündel von strengen Ausschlusskriterien mit einem Best-in-Class-Ansatz. So werden Unternehmen ausgeschlossen, deren Geschäftsmodelle mit kontroversen Waffen oder mit Kernenergie in Zusammenhang stehen oder die gegen mindestens einen der vier Bereiche des UN Global Compact verstoßen: Menschenrechte, Arbeitsrechte, Umweltschutz sowie Bekämpfung von Korruption und Bestechung. Beim Best-in-Class-Ansatz erfolgt die Bewertung der Firmen innerhalb ihrer Branche und eine Einstufung nach der Nachhaltigkeitsleistung. „Ökologie“, „Soziales“ und „Ganzheitliche Unternehmensführung“ (ESG-Kriterien) werden berücksichtigt. Angelegt wird dann in die gemäß ESG-Rangfolge jeweils besten Unternehmen pro Branche.

ETFs, die Nachhaltigkeitsstrategie anwenden

Zur Umsetzung der Strategie in ein Anlageportfolio werden ETFs identifiziert, die eine solche Nachhaltigkeitsstrategie anwenden. Zur Abbildung jeder vorgesehenen Anlageklasse wird ein ETF ausgewählt. Dabei ist die jeweilige Kostenstruktur (TER sowie Geld-Brief-Spanne) des jeweiligen ETFs von zentraler Bedeutung. Berücksichtigung finden aber auch Größe, Alter, Tracking Error und weitere Kriterien. (tk)




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