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17. Juni 2026
Exklusiv: Neue AssCompact Studie zeigt Trends des Maklermarkts der Zukunft

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Exklusiv: Diese drei Trends prägen den Maklermarkt der Zukunft

Exklusiv: Neue AssCompact Studie zeigt Trends des Maklermarkts der Zukunft

In welchen Beratungsfeldern erwarten Makler Wachstumschancen? Wie intensiv läuft die Konsolidierung weiter? Und wie stark prägt das Alter die Maklerschaft? Die aktuelle „AssCompact Trendstudie Maklermarkt 2030+“ hat sich dazu ein Meinungsbild bei mehr als 1.000 Maklerinnen und Maklern eingeholt.

Wie sieht der Maklermarkt der Zukunft aus? Mit dieser Frage beschäftigt sich die neue Studie „AssCompact Trendstudie Maklermarkt 2030+“. Die Studie hat das Fachmagazin AssCompact in Kooperation mit Klaus-Jürgen Baum, KJB Consulting, und Dr.-Ing. Dietmar Kottmann, Oliver Wyman, durchgeführt. Die Analyse basiert auf einer sehr großen Stichprobe von insgesamt 1.042 befragten Versicherungsmaklern – größtenteils mittelständische Maklerhäuser und Regionalmakler – und wurde durch die Unterstützung der Partner BDVM, BVK, Fonds Finanz, GA Group, Markel und VEMA ermöglicht. Die daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen für den zukünftigen Maklermarkt stützen sich somit auf eine sehr belastbare Datengrundlage.

Den Studienergebnissen zufolge rücken diese drei Trends in den Fokus des Versicherungsmaklermarktes im Jahr 2030:

  • In den Beratungsfeldern verschieben sich die Wachstumschancen.
  • Die Konsolidierung wird mit Tempo weitergehen.
  • Die Altersstruktur prägt den Maklermarkt stärker denn je.
Sach und bKV mit Wachstumschancen

Bis 2030 verschieben sich laut „AssCompact Trendstudie Maklermarkt 2030+“ die Wachstumschancen für Versicherungsmakler in den Beratungsfeldern deutlich. Geschäftspotenzial wird vor allem in der Sachversicherung erwartet. In der gewerblichen Sach gehen 54% der Befragten von einer wachsenden (< 10% Wachstum) bzw. stark wachsenden (> 10% Wachstum) Marktentwicklung aus. Hinzu kommt aber, dass die Makler in der Sachversicherungssparte mit einer stark technologiegetriebenen Entwicklung rechnen. Bereits heute gehen 62% der befragten Makler davon aus, dass das private Sachgeschäft künftig überwiegend über Vergleichsplattformen und digitale Marktplätze abgewickelt wird. Nur rund ein Drittel bejaht zudem die Frage, dass Makler in der gewerblichen wie privaten Sachversicherung zum wichtigsten Absatzweg zählen werden. Damit verlagert sich das Geschäft zunehmend in standardisierte, digitale Prozesse, während die Bedeutung klassischer Beratung in der Breite tendenziell abnimmt.

Parallel dazu gewinnen im Bereich der Personenversicherung insbesondere die betriebliche Krankenversicherung sowie biometrische Vorsorgelösungen an Bedeutung. In der bKV erwarten 56% der Befragten eine wachsende bis stark wachsende Marktentwicklung, in der Biometrie immerhin noch 45%. In der privaten Altersvorsorge teilen diese Einschätzungen dagegen nur 34%, in der PKV und Pflege 42%.

Im Bereich der privaten Vorsorge nehmen die befragten Makler zudem ein wachsendes Potenzial für komplexere Vorsorgelösungen an, die eine höhere Beratungsintensität erfordern und stärker auf individuelle Kundenbedarfe zugeschnitten sind. Während daher im Sachgeschäft die Technologie als wettbewerbsentscheidend beurteilt wird, kristallisiert sich in der Personenversicherung laut Maklervotum der Spezialisierungsgrad in der Beratung als kompetitiver Vorteil heraus.

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