Beim Erwerb einer Ferienimmobilie in Deutschland ist insbesondere die Lage ausschlaggebend für den Preis. Das Immobilienportal immowelt hat die durchschnittlichen Angebotspreise von Häusern in 68 Ferienorten hierzulande beleuchtet. Wie das Ranking zeigt, ist es an der Küste am teuersten. Die Nordseeinseln und allen voran Sylt liegen in der Rangliste der teuersten Ferienorte an vorn. Ferienimmobilien in Berglage sind zwar auch kostspielig, reichen aber an die Spitzenwerte von Sylt nicht heran. kommt keine Alpengemeinde heran. Das zeigt ein aktuelles immowelt Ranking der durchschnittlichen Angebotspreise von Häusern in 68 deutschen Ferienorten.
„Sylt ist bei Ferienimmobilien eine eigene Liga – hier werden die höchsten Preise in Deutschland aufgerufen“, erklärt Theo Mseka, CEO von immowelt. „Die teuersten Ferienorte liegen klar an der Nordsee. In den Alpen sind vor allem die Gemeinden am Tegernsee gefragt, an die Preise auf Sylt reichen sie aber nicht heran. Nach oben ist der Markt dabei offen. Für die exklusivsten Objekte werden Preise nahe der Zehn-Millionen-Marke aufgerufen.“
Teures Pflaster Kampen auf Sylt
An der deutschen Küste weisen die Nordseeinseln die höchsten Häuserpreise auf. Unangefochten an der Spitze liegt Kampen auf Sylt mit durchschnittlich 24.327 Euro pro Quadratmeter für ein Haus. Es folgen die ebenfalls auf Sylt gelegenen Gemeinden Wenningstedt-Braderup (14.941 Euro) und Sylt (12.225 Euro). Die höchsten Preise am Meer außerhalb Sylts müssen Käufer auf Norderney einplanen, und zwar 11.594 Euro pro Quadratmeter für ein Haus. Der teuerste Ostsee-Ort Travemünde kommt auf 5.504 Euro und landet somit nicht in den Top 10.
Die kostspieligsten deutschen Ferienorte am Meer für den Hauskauf
- Platz 1: Kampen (Sylt) mit 24.327 Euro pro Quadratmeter
- Platz 2: Wenningstedt-Braderup (Sylt) mit 14.941 Euro pro Quadratmeter
- Platz 3: Sylt (Sylt) mit 12.225 Euro pro Quadratmeter
- Platz 4: List auf Sylt mit 11.668 Euro pro Quadratmeter
- Platz 5: Norderney mit 11.594 Euro pro Quadratmeter
- Platz 6: Hörnum (Sylt) mit 8.114 Euro pro Quadratmeter
- Platz 7: Nebel (Amrum) mit 7.137 Euro pro Quadratmeter
- Platz 8: Wittdün auf Amrum mit 6.415 Euro pro Quadratmeter
- Platz 9: Borkum mit 6.010 Euro pro Quadratmeter
- Platz 10: Wyk auf Föhr mit 5.565 Euro pro Quadratmeter
Die teuersten Standorte in den Bergen
In den Alpen werden laut Auswertung von immowelt die höchsten Hauspreise rund um den Tegernsee abgerufen. Hotspot ist Rottach-Egern mit 12.684 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von den Gemeinden Tegernsee mit 12.530 Euro und Kreuth mit 10.683 Euro. Seelage, Bergpanorama und die Nähe zu München lassen die Preise dort deutlich steigen. Klassische Bergorte wie Garmisch-Partenkirchen folgen mit 7.416 Euro pro Quadratmeter mit etwas Abstand. An die Spitzenwerte von Sylt kommt aber keine Alpengemeinde heran.
Gemeinde in der Alpenregion mit den höchsten Preisen für Häuser
- Platz 1: Rottach-Egern mit 12.684 Euro pro Quadratmeter
- Platz 2: Tegernsee mit 12.530 Euro pro Quadratmeter
- Platz 3: Kreuth mit 10.683 Euro pro Quadratmeter
- Platz 4: Bad Wiessee mit 10.326 Euro pro Quadratmeter
- Platz 5: Gmund am Tegernsee mit 7.876 Euro pro Quadratmeter
- Platz 6: Garmisch-Partenkirchen mit 7.416 Euro pro Quadratmeter
- Platz 7: Breitbrunn am Chiemsee mit 6.974 Euro pro Quadratmeter
- Platz 8: Gstadt am Chiemsee mit 6.631 Euro pro Quadratmeter
- Platz 9: Chiemsee mit 6.631 Euro pro Quadratmeter
- Platz 10: Prien am Chiemsee mit 6.197 Euro pro Quadratmeter
Besonders exklusive Objekte am Meer und in den Bergen
Bei besonders luxuriösen Immobilien fallen die Quadratmeterpreise teils deutlich höher aus, wie einige exklusive Häusern und Wohnungen zeigen, die aktuell auf immowelt.de angeboten werden.
Darunter befindet sich ein historisches Anwesen aus dem Jahr 1776 in Keitum auf Sylt, originalgetreu saniert in Neubauqualität mit fünf Zimmern, 254,5 m² Wohnfläche, 2.000 m² Grundstück für 9,95 Mio. Euro. In Westerland auf Sylt wird ein Penthouse mit direktem Meerblick in restaurierter historischer Bäderstilvilla angeboten. Mit vier Zimmern und 169 m² Wohnfläche kostet es rund 3,25 Mio. Euro.
Wen es eher in die Berge zieht, kann ein denkmalgeschütztes Bauernhaus mit See- und Bergblick, 11 Zimmern und 282 m² Wohnfläche sowie einem 3.100 m² großen Grundstück für 9,6 Mio. Euro erwerben. Rund 6 Mio. Euro kostet eine Wohnung in Rottach-Egern mit direktem Seeblick und Zugang zur Badebucht und fünf Zimmern auf 236 m² Wohnfläche.
Günstigere Alternativen am Meer und in den Bergen
Deutlich günstiger kommt der Hauskauf in den Bergen in Isny im Allgäu mit 3.555 Euro pro Quadratmeter sowie in Bad Hindelang mit 4.124 Euro. An der Küste bilden die Wurster Nordseeküste mit 1.440 Euro und Esens mit 1.691 Euro pro Quadratmeter bezahlbare Alternativen.
Über die Auswertung
Datengrundlage für die Berechnung der Kaufpreise waren auf immowelt.de inserierte Angebote in 68 ausgewählten deutschen Ferienorten. Die mittels hedonischer Verfahren errechneten Werte geben die durchschnittlichen Quadratmeterpreise von Häusern (Einfamilienhäuser, 600 m² Grundstücksfläche, 5 Zimmer, Baujahr zwischen 1945 und 1970) sowie von Wohnungen (75 m², 3 Zimmer, 1. Stock, Baujahr 1990er-Jahre) zum 01.06.2026 wieder. Es handelt sich um Angebots-, keine Abschlusspreise. Weitere Infos auf immowelt.de.
Bildquelle Foto im Text: © Mogck+Partner
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