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22. August 2026
Franke und Bornberg beleuchtet Wohngebäudetarife

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Franke und Bornberg beleuchtet Wohngebäudetarife

Franke und Bornberg beleuchtet Wohngebäudetarife

Das Analysehaus Franke und Bornberg hat erneut die Tariflandschaft in der Wohngebäudeversicherung unter die Lupe genommen. Für die aktuelle Auflage des Ratings haben die Analysten 373 Tarife von 84 Versicherern untersucht. Jeder fünfte Tarif erhält die Höchstnote, jeder zehnte Tarif fällt durch.

Franke und Bornberg hat die Ergebnisse des neuen Wohngebäudeversicherungs-Ratings 2026 vorgelegt. Insgesamt 373 Tarife von 84 Versicherern stellten die Analysten anhand von 82 Detailkriterien auf den Prüfstand. Zum Vergleich: Im Vorjahres-Rating waren es 356 Tarife von 89 Anbietern. „Bei der Wohngebäudeversicherung entscheiden oft einzelne Klauseln darüber, ob ein Schaden am Ende vollständig reguliert wird. Wer nur auf den Beitrag schaut, übersieht genau die Details, die im Schadenfall zählen“, erklärt Michael Franke, Gründer und Geschäftsführer von Franke und Bornberg.

Neues Kriterium zum Selbstbehalt bei Elementarschäden

Für den neuen Rating-Jahrgang hat das Analysehaus ein Kriterium zum Selbstbehalt bei Elementarschäden aufgenommen: Damit ein Produkt die Höchstnote FFF+ erhält, darf der Selbstbehalt 10.000 Euro nicht übersteigen. Die Analysten verweisen in diesem Zusammenhang auf Tarife am Markt, die Elementarschutz nur mit sehr hohen Selbstbehalten bieten, teilweise im sechsstelligen Bereich. Für Gebäudebesitzer könne so eine gefährliche Scheinsicherheit entstehen, warnt Franke und Bornberg. Kunden würden sich gegen Elementargefahren versichert wähnen, müssten im Schadenfall aber zunächst hohe Summen aus eigener Tasche aufbringen. Mit der neuen Obergrenze soll laut Franke und Bornberg sichergestellt werden, dass bestbewertete Tarife im Ernstfall auch tatsächlich tragfähigen Schutz bieten.

Jeder fünfte Tarif erreicht Bestnote, jeder zehnte fällt durch

76 Tarife und damit rund 20% der 373 bewerteten Tarife können die Höchstnote FFF+ hervorragend einheimsen. Der Anteil von Produkten mit Bestnote hat sich gegenüber dem Vorjahreswert von rund 14% somit deutlich erhöht.

 

Franke und Bornberg beleuchtet Wohngebäudetarife

 

Die Note FFF (sehr gut) vergeben die Analysten an 100 Tarife, was einem Anteil von fast 27% entspricht – fast unverändert im Vergleich zum Vorjahr. 26 Tarife (fast 7%) erhalten die Bewertung FF+ (gut). 90 Tarife und damit rund 24% werden mit FF (befriedigend) benotet. 43 Tarife – rund 12% – kommen über die Bewertung F+ (ausreichend) nicht hinaus. Am unteren Ende der Skala landen 38 Tarife und damit rund 10% mit den Noten F (mangelhaft) oder F- (ungenügend) – etwas weniger als im Vorjahr (rund 13%).

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