Frauen schätzen eigene Vorsorgesituation falsch ein | AssCompact – News für Assekuranz und Finanzwirtschaft
AssCompact - Facebook AssCompact - LinkedIN AssCompact - Twitter AssCompact - Xing AssCompact - Youtube

Frauen schätzen eigene Vorsorgesituation falsch ein
26. August 2019

Frauen schätzen eigene Vorsorgesituation falsch ein

Der Bankenverband hat eine repräsentative Umfrage zur Altersvorsorge der Deutschen durchführen lassen. Demnach schätzen vor allem Frauen die finanzielle Situation im Alter zu optimistisch ein. Zudem legen sie wesentlich weniger Geld zurück als Männer.


Der Bankenverband hat eine repräsentative Umfrage zur Altersvorsorge der Deutschen durchführen lassen. Demnach schätzen vor allem Frauen die finanzielle Situation im Alter zu optimistisch ein. Zudem legen sie wesentlich weniger Geld zurück als Männer.


Frauen schätzen eigene Vorsorgesituation falsch ein

Sieben von zehn Frauen in Deutschland fühlen sich finanziell für das Alter gut bis sehr gut abgesichert. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von KANTAR TNS vim Auftrag des Bankenverbands. Dabei sei die Absicherung von Frauen verglichen mit der von Männern häufig ungenügend, insbesondere aufgrund der oft schlechteren beruflichen Situation. So üben nur 54% der Frauen eine Berufstätigkeit aus. Bei Männern sind es 62%. Zudem arbeitet fast jede zweite beschäftigte Frau in Teilzeit, bei den Männern ist es nur jeder Zehnte.

Männer sparen mehr

Diese Situation spiegelt sich laut dem Bankenverband auch deutlich in den Sparbeträgen wider, die Frauen monatlich zurücklegen. Während knapp ein Drittel der Männer im Monat Beträge über 200 Euro anspart, macht dies nur ein Fünftel der Frauen. Bei Beträgen über 500 Euro ist die Diskrepanz noch größer. 12% der Männer haben eine entsprechend hohe Sparrate. Das ist fast jeder achte Bundesbürger. Bei den Frauen ist der Anteil mit 6% nur halb so groß.

Sicherheit zuerst

Frauen setzen der Umfrage zufolge bei der Geldanlage zudem vor allem auf sichere Produkte ohne Kursrisiken. Sie investieren deutlich seltener als Männer in Anlageformen mit höherem Renditepotenzial. Während 27% der Männer Aktien, Aktienfonds oder andere Wertpapiere besitzen, sind es bei den Frauen nur 18%. (mh)

Bild: © Carmen 56 – stock.adobe.com




Ähnliche News

Deutsche Haushalte haben im internationalen Vergleich relativ hohe Einkommen. Beim Vermögen sieht es deutlich schlechter aus. Das liegt unter anderem daran, dass die Bundesbürger falsch sparen. So ist ihre durchschnittliche Rendite weniger als halb so hoch wie bei britischen Sparern. weiterlesen
Sechs Jahre müssen Verbraucher warten, bis sie in einem Insolvenzverfahren von ihrer Restschuld befreit werden. In Zukunft sollen es nur noch drei Jahre sein. Der Berufsverband der Insolvenzverwalter Deutschlands (VID) begrüßt diesen Vorstoß des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz. weiterlesen
Was wünschen sich die Deutschen 2020 für ihre Geldanlage? Das wollte das FinTech Exporo im Rahmen einer Umfrage herausfinden. Die überwiegende Mehrheit wünscht sich demnach vor allem eins: endlich wieder positive Zinsen auf Erspartes. Aber auch Immobilien stehen hoch im Kurs. weiterlesen


AssCompact Abonnement

Sie wollen das AssComapct Magazin und/oder den AssCompact Newsletter abonnieren? Klicken Sie hier

Sie sind bereits Leser des AssCompact Magazins und möchten Ihre Daten ändern? Klicken Sie hier

Empfohlener Artikel

Die Finanz- und Versicherungsbranche ist bei Nachwuchskräften alles andere als beliebt. Von 14 Branchen landet sie im aktuellen „Young Professionals Barometer“ von Trendence auf dem vorletzten Platz. Welche Versicherer in der Liste der Wunscharbeitgeber ganz vorne liegen, zeigt AssCompact in einer Bildergalerie.