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9. Dezember 2021
Gemeinschaftliches Wohnen steht hoch im Kurs

Gemeinschaftliches Wohnen steht hoch im Kurs

Wohnen in der Gemeinschaft findet Zuspruch bei allen Altersgruppen. Laut einer Umfrage von Baufi24 sieht ein Großteil darin einen Vorteil im Alter im Hinblick auf Eigenständigkeit. Gegenseitige Hilfe im Alltag und Kosteneinsparungen gelten als weitere Pluspunkte.

Gemeinschaftliches Wohnen sorgt für soziale Nähe und erleichtert es, Netzwerke zu schaffen, die in der Gemeinschaft der Wohnenden auf unterschiedliche Art von Vorteil sind. Das Konzept stößt auf Zuspruch bei allen Altersgruppen, wie aus einer Umfrage im Rahmen der Trendstudienreihe „Zukunftsfit Bauen und Wohnen“ der Baufi24-Gruppe hervorgeht. So punktet für 82% der Befragten gemeinschaftlichen Wohnen im Alter, da es Eigenständigkeit ermöglicht. Als weitere Vorteile einer WG nennen 78% die gegenseitige Hilfe im Alltag und 75% der Umfrageteilnehmer Kosteneinsparungen.

Die Nachbarschaft zählt mehr als bauliche Faktoren

Wie die Umfrage weiter zeigt, kommt es den Befragten mehr auf nachbarschaftliche Beziehungen an als auf die Architektur. So schätzen 78% die gegenseitige Unterstützung in der Nachbarschaft, 69% die Nähe zu Gleichgesinnten. Dagegen sind bauliche Aspekte wie Mitbestimmung über die (Innen-)Architektur oder gemeinsam genutzte Flächen bzw. Einrichtungen mit je 55% von geringerer Bedeutung. Die Möglichkeit, durch gemeinschaftliches Wohnen Kosten zu sparen, hat für Jüngere eine größere Relevanz als für Ältere: 79% der 20- bis 35-Jährigen fühlen sich vom Vorteil der finanziellen Ersparnis angesprochen. Unter den 50- bis 69-Jährigen beträgt der Anteil 71%.

Ältere suchen jüngere Nachbarn, Jüngere eher Gleichaltrige

Bevorzugt würden die Umfrageteilnehmer gemeinschaftlich mit Gleichgesinnten wohnen: Unter den 20- bis 35-Jährigen ist die Präferenz für gleichaltrige Nachbarn mit 34% am stärksten ausgeprägt. Bei den 36- bis 49-Jährigen beläuft sich der Anteil derer, die gerne Menschen mit gleichen Interessen und Wertvorstellungen als Nachbarn hätten, ebenfalls auf 34%.

Ältere dagegen hätten lieber Jüngere im Wohnumfeld: 27% der 50- bis 69-Jährigen geben Nachbarn unterschiedlichen Alters als Präferenz an, während dies nur 13% in der Altersgruppe zwischen 20 und 35 Jahren tun. Nur 7% der Älteren würden dem gemeinschaftlichem Wohnen mit Gleichaltrigen den Vorzug geben.

„Gemeinschaftliches Wohnen ist ein zukunftsfähiges Modell, denn es fokussiert sich auf das Wohlergehen aller Mitglieder, ohne den Einzelnen zu übervorteilen“, erläutert Baufi24-CEO Tomas Peeters. „Gemeinschaftlich organisierte Projekte konzentrieren sich darauf, das Zusammenleben konstruktiv zu gestalten: kreativ, lösungsorientiert und sozial. Das fördert die Gemeinschaftsbildung – ganz ohne existenzielle oder finanzielle Ängste.“ (tk)

Bild: © fotomek – stock.adobe.com