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Geschlossene Fonds: Starke Alternative statt Teufelszeug
14. Februar 2020

Geschlossene Fonds: Starke Alternative statt Teufelszeug

Geschlossene Fonds haben in den letzten drei Jahrzehnten eine ereignisreiche Entwicklung hingelegt. Heute ist der alternative Investmentfonds (AIF) alles andere als ein Teufelszeug, sondern hat seine Position sogar gefestigt. Es lohnt sich für Vermittler und ihre Kunden daher, sich mehr mit der Anlageform zu beschäftigen.

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Geschlossene Fonds haben in den letzten drei Jahrzehnten eine ereignisreiche Entwicklung hingelegt. Heute ist der alternative Investmentfonds (AIF) alles andere als ein Teufelszeug, sondern hat seine Position sogar gefestigt. Es lohnt sich für Vermittler und ihre Kunden daher, sich mehr mit der Anlageform zu beschäftigen.


Geschlossene Fonds: Starke Alternative statt Teufelszeug
Beratung ist ein wesentlicher Faktor

Die Beratung ist ein wesentlicher und sehr bedeutender Faktor. Die Aufgabe der Berater besteht auch darin, dass sie in der Lage sind, für Kunden das passende Investment zu finden. Und da gilt es viele Fragestellungen wie zum Beispiel Kosten, Qualität des Asset-­Managers wie auch die Plausibilität der gemachten Angaben, die ja entscheidend sind für die Tragfähigkeit eines solchen Konzeptes, zu prüfen. Natürlich können diese Angaben nicht garantiert werden. Jedes Produkt hat seine Daseinsberechtigung. Es muss entsprechend zum Kunden passen. Es muss, wie es so schön heißt, geeignet sein und im Risikoprofil besonders auch zu den finanziellen Verhältnissen passen.

Gerade im aktuellen Umfeld des lang andauernden niedrigen Zinsniveaus ist ein gut diversifiziertes Portfolio auch unter dem Aspekt der Rendite wichtig. Und die damit eingegangenen Risiken müssen vom Kunden zumindest verstanden sein, denn es ist und bleibt eine unternehmerische Beteiligung und hat somit eine ganz andere Bindung des Kunden an das Investment.

Zunehmende Suche nach Alternativen

Die kontinuierlich abnehmenden Ertragsmöglichkeiten aus den klassischen Anlagen treiben viele Investoren auf der Suche nach Rendite auf den Weg der alternativen Investments. Zu diesem Bereich gehört der geschlossene Fonds. Er ist aber nur eine Möglichkeit von vielen. Eine, mit der der Kunde die Möglichkeit bekommt, sich mit relativ kleinen Losgrößen an Projekten zu beteiligen, die er selber als Direktinvestment nicht darstellen könnte. Er wird begleitet von einem professionellen Management. Natürlich hat dieses Investment seine Kostenstruktur. Aber was sind die Alternativen, wenn eine gute Diversifikation erreicht werden soll? Auch offene Fonds haben eine entsprechende Kostenstruktur und kostengünstige ETFs sollten nicht als einzige Investitionsmöglichkeit gesehen werden. Im Kern sollte ein Investment immer die Chance haben, genügend Rendite zu erwirtschaften, um nach Kosten auch eine entsprechend positive Rendite für den Investor abzuwerfen. Das muss das Ziel sein.

Augen auf beim Gesamtvermögen

Der Mix aus den unterschiedlichsten Anlagemöglichkeiten kann unter langfristigen Gesichtspunkten erfolgreich sein. Und wenn wir über Risiko sprechen, sollte das Gesamt­vermögen eines Kunden und wie er insgesamt strategisch aufgestellt ist, betrachtet werden. Es lohnt sich nach wie vor, sich bei entsprechenden Kunden diese Alternative zur Beimischung und als Optimierungsansatz eines Portfolios oder Gesamtvermögens anzusehen. Nur wer keinen Markt unbeobachtet lässt, hat die besten Möglichkeiten, attraktive Opportunitäten zu entdecken.

Den Artikel lesen Sie auch in AssCompact 02/2020, Seite 62f, und in unserem ePaper.

Bild: © Production Perig – stock.adobe.com


Susanne Maack Susanne Maack



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