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Gesundheitliche Probleme sind häufig Auslöser für Überschuldung
08. Juni 2016

Gesundheitliche Probleme sind häufig Auslöser für Überschuldung

Gesundheitliche Probleme sind bei etwa jedem siebten Überschuldeten in Deutschland der Hauptauslöser für die Finanzmisere. Insgesamt sind die Schulden bei Überschuldeten mit gesundheitlichen Problemen im Schnitt 26-mal so hoch wie das monatliche Einkommen.


Gesundheitliche Probleme sind bei etwa jedem siebten Überschuldeten in Deutschland der Hauptauslöser für die Finanzmisere. Insgesamt sind die Schulden bei Überschuldeten mit gesundheitlichen Problemen im Schnitt 26-mal so hoch wie das monatliche Einkommen.


Gesundheitliche Probleme sind häufig Auslöser für Überschuldung

Im Jahr 2015 waren gesundheitliche Probleme wie Krankheit, Sucht oder Unfallfolgen für jeden siebten Klienten (13,5%) einer Schuldnerberatungsstelle der Hauptauslöser der Überschuldungssituation. Das ist ein Ergebnis der Überschuldungsstatistik 2015 des Statistischen Bundesamts (Destatis).

Arbeitslose öfter betroffen

Besonders häufig treten mit 16,6% der Fälle gesundheitliche Gründe der Überschuldung bei Arbeitslosen auf. Wie hoch der Anteil der Arbeitslosen ist, die aufgrund einer Erkrankung ihre Arbeitsstelle verloren haben, lässt sich laut Destatis anhand der Daten  jedoch nicht sagen. Für erwerbstätige Personen waren hingegen nur in 7,6% der Fälle gesundheitliche Probleme die Hauptschuldenursache.

Durchschnittliche Verbindlichkeiten von 25.181 Euro

Insgesamt mussten gesundheitsbedingt überschuldete Bürger Verbindlichkeiten in Höhe von 25.181 Euro begleichen. Erwerbstätige hatten dabei deutlich höhere Verbindlichkeiten (32.089 Euro) als Erwerbslose (23.389 Euro). Überschuldete mit Arbeitsstelle verfügen im Vergleich zu Arbeitslosen allerdings auch über ein höheres Einkommen, das den Schulden gegenübersteht. Insgesamt waren die Schulden für Überschuldete mit gesundheitlichen Problemen 26-mal so hoch wie ihr monatliches Einkommen, bei Personen mit einem Job lag dieser Faktor der Überschuldungsintensität bei 24, bei Arbeitslosen bei 27. (mh)




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