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9. Februar 2026
GREIX: Preisanstieg am Immobilienmarkt flacht ab

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GREIX: Preisanstieg am Immobilienmarkt flacht ab

GREIX: Preisanstieg am Immobilienmarkt flacht ab

Der Preisanstieg für Wohnimmobilien hat zum Jahresende 2025 nachgelassen. Dies zeigt ein Update des GREIX-Kaufpreisindex. Die Preise für Eigentumswohnungen sind leicht gesunken, während die Preise für Einfamilienhäuser nur moderat zugelegt haben.

Für das vierte Quartal 2025 liegt eine Auswertung des German Real Estate Index (GREIX) vor, einem Gemeinschaftsprojekt der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte und dem Kiel Institut für Weltwirtschaft. Hierfür werden die Kaufpreissammlungen der Gutachterausschüsse, die notariell beglaubigte Verkaufspreise enthalten, ausgewertet. Der GREIX-Kaufpreisindex zeigt die Preisentwicklung von 24 Städten und Regionen. Demnach hat der Preisanstieg zum Ende des Jahres 2025 nachgelassen. „Die Preisentwicklung verliert an Dynamik. Die Wachstumsrate flacht ab, das heißt die Preise steigen weiterhin, jedoch weniger stark“, erklärt Jonas Zdrzalek, Projektleiter des GREIX am Kiel Institut für Weltwirtschaft. „Gleichzeitig nimmt die Marktaktivität zwar zu, allerdings in geringerem Tempo.”

Preise für Eigentumswohnungen geben nach

Gegenüber dem dritten Quartal 2025 sind die Preise für Eigentumswohnungen im vierten Quartal 2025 um 0,3% gesunken. Inflationsbereinigt, also gemessen an der aktuellen Kaufkraft, haben sich die Preise um 0,6% verringert. Bei Einfamilienhäusern haben die Preise um 0,8% (inflationsbereinigt 0,4% verringert. Mehrfamilienhäuser wurden dagegen mit 4,0% deutlich teurer gehandelt (inflationsbereinigt 3,7%). Aufgrund der geringen Anzahl an Verkäufen ist die Aussagekraft in diesem Segment jedoch begrenzt, wie die Experten des GREIX-Index anmerken.

GREIX: Preisanstieg am Immobilienmarkt flacht ab

Leichte Zunahme der Kaufpreise im Vergleich zum Vorjahresquartal 

Verglichen mit dem Vorjahresquartal lässt sich im vierten Quartal 2025 nur noch ein leichter Anstieg der Kaufpreise beobachten. Eigentumswohnungen haben um 1,5% im Preis zugelegt, Einfamilienhäuser um 1,6%. Damit bewegten sich die Preise für Eigentumswohnungen zwar das sechste Quartal in Folge über dem jeweiligen Vorjahresniveau, doch die Zuwächse für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser bleiben unter der allgemeinen Teuerung von ca. 2,2%. Inflationsbereinigt sind die Preise damit in diesen beiden Segmenten leicht gesunken. Mehrfamilienhäuser verzeichneten mit 4,8% (inflationsbereinigt 2,6%) eine klare Zunahme gegenüber dem Vorjahresquartal.

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