Die Experten von ImmoScout24 haben beleuchtet, wie sich Angebot und Nachfrage beim Kauf von Einfamilienhäusern regional auf verschiedene Preisklassen verteilen. So ist das Angebot in einer Preisklasse oft größer als die Nachfrage. Zwischen den Metropolen, kreisfreien Städten und dem Umland sowie ländlichen Regionen lassen sich dabei deutliche Unterschiede feststellen. Demnach übersteigt in den Metropolen das Angebot an Millionenobjekten die Nachfrage. Der ländliche Raum weist hingegen einen Überhang an günstigen Häusern auf.
„Einfamilienhäuser sind in den Metropolen knapp und entsprechend meist hochpreisig. Im ländlichen Raum gibt es zwar deutlich mehr günstige Angebote, diese sind jedoch häufig älter, sanierungsbedürftig oder liegen in Regionen mit geringerer Nachfrage. Entsprechend entfällt ein großer Teil der Nachfrage auch dort auf höherpreisige Immobilien“, erklärt Dr. Gesa Crockford, Geschäftsführerin von ImmoScout24.
Nachfrage nach Millionenhäuser in Metropolen relativ gering
Rund 6% des ‚Angebots an Einfamilienhäusern hierzulande entfällt auf die acht größten Städte. Innerhalb dieses Marktsegments kostet mehr als jedes dritte angebotene Einfamilienhaus (34%) über 1 Mio. Euro. Dieser Preisklasse lässt sich hingegen nur knapp jede vierte Kontaktanfrage (24%) zuordnen. Am stärksten nachgefragt sind Häuser mit einem Preis zwischen 500.000 und 750.000 Euro. Diese machen 30% der Kontaktanfragen aus. Der Anteil des Angebots liegt in diesem Preissegment mit 27% leicht darunter.
Seite 1 Hauskauf: Angebot und Nachfrage regional weit auseinander
Seite 2 Umland: Zu wenig Häuser zwischen 250.000 und 500.000 Euro
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