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Immobilien bleiben die beliebteste Anlageform der Deutschen
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Immobilien bleiben die beliebteste Anlageform der Deutschen

Die Deutschen haben bei der privaten Vermögensbildung trotz oder gerade wegen der Corona-Krise weiter einen ganz klaren Favoriten: Immobilien. Sie sind nach wie vor beliebter als Aktien oder Gold und vor allem Lebensversicherungen. Vor allem der Sicherheitsaspekt von Immobilien wird geschätzt.

56% der Deutschen halten Immobilien für eine sinnvolle Kapitalanlage der privaten Vermögensbildung. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag von Commerz Real im Juni 2020 unter etwa 2.000 Bundesbürgern. Damit haben sie in den vergangenen Monaten nochmals an Beliebtheit gewonnen. Bei einer vergleichbaren Umfrage im Februar 2020, also vor dem Corona bedingten Lock-Down, lag der Wert bei 51%.

Lebensversicherungen weit abgeschlagen
Immobilien bleiben die beliebteste Anlageform der Deutschen

Ebenfalls leicht an Beliebtheit gewonnen hat Gold. In dem Edelmetall sehen 38% der Bundesbürger eine sinnvolle Kapitalanlage. Im Februar waren es nur 35%. Leicht eingebüßt haben hingegen Aktien. Lagen sie im Februar noch gleichauf mit Gold ist ihre Beliebtheit seither um drei Prozentpunkte auf nun 32% gesunken. Als weniger attraktiv gelten demnach Gold. Lebensversicherungen verbessern sich zwar leicht von 16 auf 18%. Damit rangieren sie aber noch immer deutlich hinter Immobilien, Gold und Aktien. Selbst Tages- und Festgelder liegen noch davor.

Sicherheit aus Stein und Beton

An Immobilien schätzen die Deutschen vor allem den Sicherheitsfaktor. Für 49%, und damit für etwas mehr als vor der Corona-Krise (45%), sind Immobilien vor allem eine sichere Wertanlage. Dahinter folgen die Eigenschaften „krisenfest“ (34%), „geeignet zum Vermögensaufbau“ (30%) und „vor Inflation geschützt“ (24%). Eine gute Rendite sehen dagegen nur 21% der Befragte als Vorteil von Kapitalanlagen in Immobilien.

Indirekte Immobilienanlagen als Alternative zum Direktkauf

Für einen Direktkauf von Immobilien sehen deutsche Anleger das nötige hohe Eigenkapital (49%), die Verschuldung (37%) und die finanzielle Belastung durch die Abzahlung des Kredits (34%) als wichtigste Hindernisse an. Indirekte Immobilienanlagen wie offene Immobilienfonds, Aktien von Immobilienunternehmen, Aktien von Real Estate Investment Trusts oder auch Crowdinvesting sind für insgesamt 41% der Befragten eine attraktive Alternative. Mit weiterhin 15% gelten dabei offene Immobilienfonds als attraktivste Anlageform. (mh)

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