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Immobilienfinanzierungsindex lässt Talsohle hinter sich
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Immobilienfinanzierungsindex lässt Talsohle hinter sich

Die Stimmung bei den gewerblichen Immobilienfinanzierern lag lange Zeit komplett im Keller. In der zweiten Jahreshälfte 2020 hatte sie sich aber etwas stabilisiert. Diese Trendwende setzte sich im ersten Quartal 2021 fort.

Der Deutsche Immobilienfinanzierungsindex (DIFI) von JLL und dem ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, misst vierteljährlich die Stimmung der Anbieter gewerblicher Immobilienfinanzierungen in Deutschland. Im ersten Quartal 2021 hat der Index zum dritten Mal in Folge zugelegt. Konkret verbesserte er sich gegenüber dem Vorquartal um 9,5 Punkte. Mit –14,0 Punkten liegt er zwar nach wie vor deutlich im negativen Bereich. Die Tendenz ist aber angesichts des besten Wertes seit Herbst 2019 klar positiv.

Lage und Erwartung verbessert

In der vierten Nach-Corona-Umfrage haben sich sowohl die Einschätzungen zur Finanzierungssituation in den vergangenen sechs Monaten (+7,4 Punkte) als auch die Finanzierungserwartungen für die kommenden sechs Monate (+11,7 Punkte) weiter verbessert. Beide Salden bewegen sich mit –22,2 Punkten bzw. –5,7 Punkten aber immer noch im negativen Bereich.

Logistik und Wohnen besonders positiv

Profiteure des aktuellen Umfelds sind nach wie vor insbesondere die Bereich Logistik und Wohnen. Beide Nutzungsarten weisen im ersten Quartal 2021 positive Salden bei der Finanzierungssituation auf. Zudem haben sie auch die stärksten Zuwächse von 23,5 bzw. 21,1 Punkten verbucht. Nach Einschätzung der Befragten werden beide Sektoren auch in den kommenden sechs Monaten den Trend fortsetzen. So sind die Teilsalden der jeweiligen Erwartungsindikatoren um 16,6 Punkte (Logistik) bzw. 9,7 Punkte (Wohnen) gestiegen. Der Indikator für die Nutzungsart Logistik, der die Finanzierungssituation und die Finanzierungserwartungen zusammenfasst, hat mit 42,2 Punkten sogar den höchsten Stand seit Beginn der Umfrage erreicht. (mh)

Bild: © andranik123 – stock.adobe.com