Immobilienkredite: So teuer kann die Wahl der falschen Bank werden | AssCompact – News für Assekuranz und Finanzwirtschaft
AssCompact - Facebook AssCompact - LinkedIN AssCompact - Twitter AssCompact - Xing AssCompact - Whats App AssCompact - Whats App

Immobilienkredite: So teuer kann die Wahl der falschen Bank werden
20. März 2019

Immobilienkredite: So teuer kann die Wahl der falschen Bank werden

Die Leitzinsen und damit auch die Bauzinsen sind so niedrig wie nie zuvor. Muss man in diesem Umfeld überhaupt verschiedene Angebote vergleichen? Dieser Frage ist die Stiftung Warentest nun nachgegangen. Demnach wird die Wahl der falschen Bank nach wie vor richtig teuer.


Die Leitzinsen und damit auch die Bauzinsen sind so niedrig wie nie zuvor. Muss man in diesem Umfeld überhaupt verschiedene Angebote vergleichen? Dieser Frage ist die Stiftung Warentest nun nachgegangen. Demnach wird die Wahl der falschen Bank nach wie vor richtig teuer.

Immobilienkredite: So teuer kann die Wahl der falschen Bank werden

Aufgrund der extrem niedrigen Zinsen meinen einige Bauherren, dass sich ein Vergleich verschiedener Baufinanzierungsangebote nicht lohnt, zumal die Bauzinsen in diesem Jahr noch weiter gesunken sind. Diese Denkweise ist laut der Stiftung Warentest ein Trugschluss. Die auf den ersten Blick nur geringfügigen abweichenden Zinsangeboten unterschiedlicher Banken und Baufinanzierer würden unter dem Strich nach wie vor massive Unterschiede bedeuten.

Deutlich billiger als vor zehn Jahren

In der neuesten Finanztest-Ausgabe haben die Warenteste die Konditionen gängiger Finanzierungsmodelle miteinander verglichen. Die Zinsen lagen beim Testszenario eines Einfamilienhauses für 500.000 Euro bei 50.000 Euro Eigenkapital und 15 Jahren Festzinsbindung selbst beim schlechtesten Angebot bei 2,66%. Vor zehn Jahren lagen die Bauzinsen dagegen im Schnitt noch bei über 4%.

Bis zu 70.000 Euro Preisunterschied

Beim Testsieger wurden für das gleiche Darlehen allerdings nur 1,5% Zinsen fällig. Laut der Berechnung der Stiftung Warentest bedeutet dieser Zinsunterschied auf die gesamte Darlehenszeit bedeutet, einen Unterschied von etwa 70.000 Euro. Wer die günstigen Zinsen anbietet könne nicht generell gesagt werden, da die Anbieter ihre Konditionen regelmäßig überarbeiten. Deshalb lohne sich immer ein Vergleich mehrere Angebote wie etwa von Vermittlern oder Banken in der eigenen Region. (mh)




Ähnliche News

Die gewerbliche Immobilienfinanzierung befindet sich seit Längerem im Stimmungstief. Das aktuelle BF.Quartalsbarometer weist nun allerdings eine deutlich Verbesserung auf. Demnach ist die Stimmung innerhalb der Branche im dritten Quartal 2019 nur noch leicht negativ. weiterlesen
Die Europäische Zentralbank (EZB) hält an ihrem Kurs des billigen Geldes fest. Dass sie den Leitzins unverändert gelassen hat, schlägt sich auch bei den Bauzinsen nieder. Die Bestzinsen für Baufinanzierungen befinden sich wieder klar im Abwärtstrend. weiterlesen
Immer mehr Kunden sehen freie Finanzierungsvermittler als eine interessante Alternative zum stationären Bankenvertrieb. BAUFINEX, ein neuer digitaler Marktplatz für private Baufinanzierung, bietet seit Oktober letzten Jahres eine Antwort darauf. Ein Gespräch mit Carsten Hengst, der bei BAUFINEX den Vertrieb verantwortet. weiterlesen


AssCompact Abonnement

Sie wollen das AssComapct Magazin und/oder den AssCompact Newsletter abonnieren? Klicken Sie hier

Sie sind bereits Leser des AssCompact Magazins und möchten Ihre Daten ändern? Klicken Sie hier

Empfohlener Artikel

Die Finanz- und Versicherungsbranche ist bei Nachwuchskräften alles andere als beliebt. Von 14 Branchen landet sie im aktuellen „Young Professionals Barometer“ von Trendence auf dem vorletzten Platz. Welche Versicherer in der Liste der Wunscharbeitgeber ganz vorne liegen, zeigt AssCompact in einer Bildergalerie.