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26. Mai 2021
Immobilienmakler melden wieder steigende Umsätze
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Immobilienmakler melden wieder steigende Umsätze

Die neuen Provisionsregeln haben die deutschen Immobilienmakler zu Beginn des Jahres unter Druck gesetzt. Im April gab es nun aber bereits eine erste leichte Erholung. So gab es in sechs von zehn Großstädten wieder steigende Verkaufszahlen.

Die Umsätze der Immobilienmaklerbranche steigen wieder. Vor allem in Metropolregionen ziehen die Verkäufe an. Ein Garant für schnellere und umfangreiche Transaktionen bilden neue digitale Analysetools, die Maklern helfen, die Arbeit effizienter zu gestalten. Das sind Ergebnisse der diesjährigen GENOKON, dem Branchentreffen der Genossenschaftlichen Finanzgruppe. Besonders die Thematik digitaler Tools fand unter den Anwesenden großes Interesse. FIO, ein Vorreiter der Digitalisierung für Maklerhäuser, steuerte mit zwei Fachbeiträgen Input zum letzten Stand der Maklertools bei.

Leichte Erholung bei Immobilienmaklern

Laut einer aktuellen Marktanalyse haben sich die Zahlen der von professionellen Immobilienmaklern angebotenen Eigentumswohnungen im April 2021 leicht erholt. Im Vergleich zum Vormonat konnte in sechs der Top Ten Großstädte Berlin, Essen, Stuttgart, Düsseldorf, München, Köln, Dortmund, Frankfurt am Main, Hamburg und Leipzig ein leichter Anstieg gemessen werden.

Weiterhin deutlicher Umsatzrückgang

„Es ist für die Branche ein gutes Zeichen, dass nach dem schweren Krisenjahr 2020 langsam wieder mehr Immobilien mit Hilfe von Maklern verkauft werden. Allerdings sollten solche Zahlen nicht den Blick trüben. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist immer noch ein deutlicher Umsatzrückgang zu verzeichnen“, bemerkt Andreas Habath, Projekt- und Vertriebsleiter FIO. „Damit in diesem Bereich das Vorkrisenniveau erreicht werden kann, ist die Akquise neuer Kunden das A und O. Innovative, webbasierte Akquise-Tools, wie die von FIO entwickelte ‚Leadfabrik‘, unterstützen Makler effektiv bei der Kundengewinnung.“

Bessere Kundenakquise durch digitale Tools

Digitale Tools, die mehr Kundenkontakte generieren, sind laut FIO für Immobilienmakler ein zeitgemäßes und zeitsparendes Akquiseinstrument. Gerade im vergangenen Jahr mit den pandemiebedingten Kontaktbeschränkungen hätten Maklerhäuser verstärkt in ihre Digitalisierung investiert. Die „Leadfabrik“ bietet Verkaufsinteressierten die Möglichkeit, ihre Immobilien schätzen zu lassen und unverbindlich mit qualifizierten Maklern in Kontakt zu treten. Dafür wird ein entsprechendes Tool auf der eigenen Unternehmenswebsite integriert, sodass potenziellen Kunden ein möglichst niedrigschwelliger Zugang zum ersten Schätzwert ihrer Immobilie geboten wird.

Immobilienbewertung als Türöffner

„Wer eine Immobilie veräußern möchte, stellt sich als erstes die Frage nach deren Wert. Besonders effektiv ist eine Akquise-Software also dann, wenn sie dem Kunden einen ersten, ungefähren Wert bieten und gleichzeitig Kontakt zu einem Makler herstellen kann“, so Andreas Habath. Das Ergebnis einer solchen ersten Onlinebewertung sei meist ein Schätzpreis, der dem potenziellen Kunden eine erste Orientierung bietet. Dieser kann und soll aber weder eine Vor-Ort-Besichtigung noch einen persönlichen Kontakt mit dem Verkäufer der Immobilie ersetzen. (mh)

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