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17. September 2026
Interaktion als Erfolgsfaktor für Makler im Web
Interaktion als Erfolgsfaktor für Makler im Web

Interaktion als Erfolgsfaktor für Makler im Web

Eine professionelle Website ist heute auch für Finanzdienstleister Standard. Entscheidend ist, im Wettbewerb um Sichtbarkeit hervorzustechen – bei Nutzern, Suchmaschinen und immer mehr auch bei generativen KI-Systeme. Warum Makler auf interaktive und wissenschaftlich fundierte Inhalte setzen sollten.

Ein Gastbeitrag von Erik Eberwein, Geschäftsführer der sonares GmbH scientific services

Makler und Finanzdienstleister wissen aus Erfahrung: Wer erfolgreich sein will, muss mit seinen Kunden ins Gespräch kommen. Das gilt längst nicht mehr nur für den klassischen Vertrieb. Auch im digitalen Umfeld wird Interaktion immer wichtiger. Webseiten müssen heute nicht nur Informationen bereitstellen, sondern Besucher dazu bringen, sich mit den Inhalten auseinanderzusetzen, um daraus einen persönlichen Mehrwert zu ziehen.

Eine gut gestaltete Webseite gehört für Maklerunternehmen, Vertriebe und Produktanbieter inzwischen zur Grundausstattung. Die Herausforderung besteht jedoch darin, im Wettbewerb um Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit tatsächlich relevant zu werden – für Nutzer ebenso wie für Suchmaschinen und zunehmend auch für generative KI-Systeme.

Von der Information zur persönlichen Relevanz

Die Qualität und Struktur von Webseiteninhalten bleiben wichtige Voraussetzungen für ihre Auffindbarkeit. Gleichzeitig gewinnt die Frage an Bedeutung, ob Inhalte von Usern tatsächlich genutzt und als relevant wahrgenommen werden. Interaktive Elemente können dabei eine wichtige Rolle spielen: Wer Fragen beantwortet, Berechnungen durchführt oder ein individuelles Ergebnis erhält, beschäftigt sich intensiver mit den Inhalten als jemand, der eine Webseite lediglich überfliegt.

Eine Untersuchung der Berliner Marketingagentur birkenbeul communications zeigt das Potenzial interaktiver Inhalte. In der Untersuchung wurden Webseiten mit und ohne interaktive Elemente miteinander verglichen. Die untersuchten Seiten lagen vor der Integration interaktiver Inhalte bei einem Google-Ranking von 200 oder schlechter. Vier Wochen später hatte sich die Platzierung im Durchschnitt um 149 Positionen verbessert. Die beste untersuchte Seite stieg von Rang 200 auf Rang 6.

ScienceFacts machen wissenschaftliche Erkenntnisse individuell erlebbar

Eine besondere Form des interaktiven Contents sind die ScienceFacts von Sonares. Dabei handelt es sich um interaktive wissenschaftliche Rechner, die Erkenntnisse aus Studien und Statistiken auf die individuelle Situation eines Nutzers übertragen. Das Prinzip geht über eine klassische Umfrage oder einen einfachen Online-Rechner hinaus: Der Nutzer beantwortet gezielte Fragen, deren Antworten unmittelbar in ein wissenschaftlich fundiertes Berechnungsmodell einfließen. So wird aus einer allgemeinen wissenschaftlichen Erkenntnis eine individuelle Aussage.

Ein Beispiel ist die Lebenserwartung. Für die Finanzbranche ist sie eine wichtige Größe, etwa wenn es um die Absicherung des Langlebigkeitsrisikos geht. Ein allgemeiner statistischer Wert aus Sterbetafeln sagt über den einzelnen Menschen jedoch nur begrenzt etwas aus. Zahlreiche Faktoren können die individuelle Lebenserwartung beeinflussen, beispielsweise gesundheitliche Faktoren, Lebensstil oder sozioökonomische Rahmenbedingungen.

ScienceFacts können solche Faktoren in die Berechnung einbeziehen und dem Nutzer dadurch eine individuellere Perspektive auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse geben. Der Nutzer erhält nicht nur eine Information, sondern einen persönlichen Erkenntnismoment.

Messbarer Effekt auf die Nutzung von Webseiten

Dass solche interaktiven Inhalte tatsächlich intensiv genutzt werden, zeigt auch ein einjähriges Pilotprojekt von Sonares. Dabei wurden 19 ScienceFacts auf 50 ausgewählten Webseiten eingesetzt. Die durchschnittliche Verweildauer der Nutzer auf den Seiten erhöhte sich um 82 Sekunden.

Die Zahlen verdeutlichen das Potenzial interaktiver Inhalte: Ein Nutzer, der sich aktiv mit einem Thema auseinandersetzt, bleibt nicht nur länger auf der Webseite, er setzt sich auch intensiver mit den dort angebotenen Informationen auseinander.

Genau darin liegt der Unterschied zwischen klassischem Content und interaktivem Content. Ein Artikel kann Wissen vermitteln. Ein interaktives wissenschaftliches Tool kann dieses Wissen auf die konkrete Situation eines Menschen beziehen und dadurch einen persönlichen Erkenntnismoment schaffen.

Wissenschaft schafft Vertrauen

Gerade in der Finanzbranche spielt die Glaubwürdigkeit von Informationen eine zentrale Rolle. Interaktive Inhalte können dabei besonders wirkungsvoll sein, wenn ihre Berechnungen auf nachvollziehbaren wissenschaftlichen Quellen und Methoden beruhen.

Sonares entwickelt mit den ScienceFacts genau solche wissenschaftlich fundierten interaktiven Anwendungen. Wissenschaftlich geprüfte Studien und Quellen werden strukturiert aufbereitet und in Rechenmodelle überführt. Die ScienceFacts machen daraus interaktive Anwendungen, in denen Nutzer anhand ihrer eigenen Angaben individuelle Ergebnisse erhalten. Sonares arbeitet dabei mit rund 100 Wissenschaftlern bzw. wissenschaftlichen Einrichtungen weltweit zusammen. Damit verbindet das Konzept drei Elemente: wissenschaftlich fundierte Inhalte, individuelle Interaktion und einen konkreten Erkenntnisgewinn für den Nutzer.

SEO wird um GEO ergänzt

Für Webseitenbetreiber entsteht daraus eine zusätzliche Perspektive auf die digitale Sichtbarkeit. Klassische Suchmaschinenoptimierung (SEO) bleibt wichtig. Gleichzeitig gewinnt die Frage an Bedeutung, wie Inhalte von generativen Such- und KI-Systemen verstanden, eingeordnet und als relevante Quellen berücksichtigt werden.

Die Generative Engine Optimization (GEO) rückt deshalb neben die klassische SEO. Strukturierte, qualitativ hochwertige und vertrauenswürdige Inhalte bilden dabei eine wichtige Grundlage. Interaktive Inhalte können diese Qualität um eine weitere Dimension ergänzen: Sie machen Inhalte nicht nur verfügbar, sondern schaffen konkrete Nutzung und persönliche Relevanz.

Für Makler und Finanzdienstleister bedeutet das: Die Webseite der Zukunft sollte nicht nur informieren. Sie sollte Nutzer einbeziehen, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse verständlich machen und ihnen einen konkreten persönlichen Mehrwert bieten. Sonares ScienceFacts setzen genau hier an: Sie machen wissenschaftliche Erkenntnisse interaktiv, persönlich relevant und digital erlebbar.

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