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Jeder zehnte Deutsche hortet Bargeld
01. Februar 2019

Jeder zehnte Deutsche hortet Bargeld

Die Deutschen kleben weiter an Bargeld, Sparbuch und Tagesgeld. Jeder zehnte Bundesbürger bunkert Bares zuhause ein. Fast jeder Dritte bevorzugt das Tagesgeldkonto bei der Geldanlage, etwa jeder Vierte das Sparbuch. Aktien und Investmentfonds haben es dagegen weiterhin schwer.


Die Deutschen kleben weiter an Bargeld, Sparbuch und Tagesgeld. Jeder zehnte Bundesbürger bunkert Bares zuhause ein. Fast jeder Dritte bevorzugt das Tagesgeldkonto bei der Geldanlage, etwa jeder Vierte das Sparbuch. Aktien und Investmentfonds haben es dagegen weiterhin schwer.


Jeder zehnte Deutsche hortet Bargeld

Nur Bares ist Wahres: Das denkt sich knapp jeder zehnte Deutsche (9%) und hortet das Ersparte sinnbildlich unter dem Kopfkissen. Jeder Dritte parkt sein Geld auf Tagesgeldkonten (31%), und immerhin 24% der Deutschen halten trotz Mini-Zinsen am Sparbuch fest. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von YouGov im Auftrag von Fidelity International.

Aktien und Fonds im Hintertreffen

Platz 3 der beliebtesten Geldanlagen der Deutschen belegen Immobilien mit einem Anteil von 19%. Dagegen bevorzugen nur 16% der Befragten Aktien als Geldanlage und 17% Fonds. Bundesweite Spitzenreiter beim Aktienbesitz sind die Bayern (20%). Männer (23%) legen weitaus häufiger in Aktien an als Frauen (9%). „Wir müssen mit Mythen rund um Aktien und Fonds aufräumen. Wertpapiere sind keine Geldanlage nur für Reiche, sondern für jedermann“, kommentiert Claudia Barghoorn, Leiterin des Privatkundengeschäfts bei Fidelity International, die aktuellen Zahlen. Schließlich seien Sparpläne schon ab 25 Euro pro Monat möglich.

Mehr Begeisterung schaffen

Zwar geben 27% der Deutschen an, Finanzangelegenheiten komplex und herausfordernd zu finden, doch immerhin jeder fünfte Befragte (19%) findet Finanzthemen spannend. „An dieser Stelle müssen wir ansetzen und mehr Begeisterung für Wertpapiere schaffen. Helfen können beispielsweise Angebote wie eine digitale Vermögensverwaltung. Damit lässt sich das Ersparte in wenigen Schritten anlegen – ganz einfach und leicht verständlich“, so Claudia Barghoorn. (mh)




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