Junge Deutsche wünschen sich früheren Rentenbeginn | AssCompact – News für Assekuranz und Finanzwirtschaft
AssCompact - Facebook AssCompact - LinkedIN AssCompact - Twitter AssCompact - Xing AssCompact - Whats App AssCompact - Whats App

Junge Deutsche wünschen sich früheren Rentenbeginn
03. September 2018

Junge Deutsche wünschen sich früheren Rentenbeginn

Der Wunschtermin für den Rentenbeginn hängt stark vom Alter ab. In jüngeren Jahren wünschen sich viele einen möglichst frühen Renteneintritt. Mit zunehmendem Alter verschiebt sich der Wunschtermin nach hinten. Das ist ein Ergebnis der Studie 50+ des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA).


Der Wunschtermin für den Rentenbeginn hängt stark vom Alter ab. In jüngeren Jahren wünschen sich viele einen möglichst frühen Renteneintritt. Mit zunehmendem Alter verschiebt sich der Wunschtermin nach hinten. Das ist ein Ergebnis der Studie 50+ des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA).


Junge Deutsche wünschen sich früheren Rentenbeginn

Wunschtermin und aktuelles Alter der Rente verhalten sich spiegelbildlich. Je jünger sie sind, desto früher wollen die Deutschen in Rente gehen. Das zeigt die Studie 50+ des DIA. Viele Ältere hingegen halten hingegen wenig von einem frühen Rentenbeginn. Je realer die Rente wird, desto mehr wird sie gedanklich in die Zukunft geschoben. Allerdings liegt auch dann der Wunschtermin noch oft vor dem regulären Renteneintrittsalter. So wünschen sich 38% der 50- bis 59-Jährigen einen Renteneintritt vor dem 63. Geburtstag. Knapp jeder Fünfte hofft sogar auf eine Rente vor dem 60. Geburtstag.

Großer Abstand zwischen Wunsch und Gesetz

Bei den jüngeren Altersgruppen ist der Abstand zwischen Wunschalter und gesetzlichem Renteneintrittsalter tendenziell noch größer: So will in der Gruppe der 30- bis 39-Jährigen immerhin jeder Vierte unter 60 Jahren in Rente gehen, knapp jeder Achte sogar vor dem 55. Geburtstag. Wunsch und Wirklichkeit klaffen in dieser Altersgruppe somit ziemlich weit auseinander.

Größere Offenheit ab 60

In den Altersgruppen 60 aufwärts kann sich dagegen ein zunehmender Anteil vorstellen, noch mit über 67 Jahren zu arbeiten. Bei den 60- bis 69-Jährigen teilen 16% eine solche Einschätzung, unter den 70- bis 79-Jährigen sogar 23%. Offenkundig schätzen die Älteren die Fähigkeiten, länger zu arbeiten, deutlich anders ein. Vielleicht haben sie sogar selbst Erfahrungen damit gemacht. (mh)




Ähnliche News

Zum 01.01.2020 übernimmt die zur Fidelity-Gruppe gehörende FIL Fondsbank (FFB) die Retaildepots von Metzler Fund Xchange. Es geht um rund 50.000 Depots mit einem Bestand von knapp 2 Mrd. Euro, die zum überwiegenden Teil über freie Finanzanlagenvermittler und Vermögensverwalter betreut werden. weiterlesen
pro aurum hat das Meinungsforschungsinstitut forsa zum neunten Mal mit einer repräsentativen Umfrage zu den Anlagefavoriten der Bundesbürger beauftragt. Erstmals ist Gold dabei nicht mehr die Anlage, der die Deutschen die beste Rendite zutrauen. Aktien haben das Edelmetall knapp überholt. weiterlesen
Moneyfarm nimmt ab sofort den deutschen Markt ins Visier. Der digitale Vermögensverwalter aus Italien kooperiert hierzu mit der Allianz. Der Markteintritt in Deutschland erfolgt mit einem gemeinsam entwickelten digitalen Multi-Asset-Produkt. weiterlesen


AssCompact Abonnement

Sie wollen das AssComapct Magazin und/oder den AssCompact Newsletter abonnieren? Klicken Sie hier

Sie sind bereits Leser des AssCompact Magazins und möchten Ihre Daten ändern? Klicken Sie hier

Empfohlener Artikel

Die Finanz- und Versicherungsbranche ist bei Nachwuchskräften alles andere als beliebt. Von 14 Branchen landet sie im aktuellen „Young Professionals Barometer“ von Trendence auf dem vorletzten Platz. Welche Versicherer in der Liste der Wunscharbeitgeber ganz vorne liegen, zeigt AssCompact in einer Bildergalerie.