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19. August 2026
Kfz-Versicherer wieder profitabel, doch die Erholung bleibt fragil

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Kfz-Versicherer wieder profitabel, doch die Erholung bleibt fragil

Kfz-Versicherer wieder profitabel, doch die Erholung bleibt fragil

Ergebnispuffer dürfte 2026 schrumpfen

Bleibt die Frage, ob und wie sich die Erholung fortsetzt. Für 2026 rechnet MSK mit einer Schadenkostenquote von 96,3% für den Kfz-Markt. Damit dürften sowohl die Haftpflichtversicherung mit 95,2% als auch die Kaskoversicherung mit 97,6% profitabel bleiben.

Die Prognose stützt sich dabei auf mehrere Faktoren. So dürfte sich die Belastung durch Elementarschäden wieder auf ein normaleres Niveau einpendeln. Gleichzeitig rechnet auch MSK weiterhin mit einer hohen und gegenüber dem Vorjahr vergleichbaren Schadeninflation. Um diese Belastungen aufzufangen, dürften die Beiträge weiter steigen: Im Durchschnitt erwartet das Beratungsunternehmen ein Plus von 5,2% in der Haftpflicht und 7,0% in der Kasko. Die Branche kann damit auch 2026 auf höhere Einnahmen setzen. Der Kostendruck bleibt jedoch spürbar. Entsprechend dürfte der Ergebnispuffer der Versicherer wieder kleiner werden.

MSK baut Kfz-Datenpool auf

Im Rahmen seiner Marktuntersuchung unterstreicht MSK zudem die Bedeutung aktueller Marktdaten. Das Beratungsunternehmen baut deshalb einen Kfz-Datenpool für den deutschen Markt auf. Dieser soll die Schadenentwicklung der teilnehmenden Versicherer monatlich mit der Entwicklung des Gesamtmarktes vergleichen.

Damit sollen Veränderungen bei Schadenhäufigkeiten, Schadenhöhen und Schadenteuerung zeitnah sichtbar werden. Für die Versicherer könnte ein solcher Datenabgleich helfen, Entwicklungen im Schadenverlauf früher zu erkennen und ihre Kalkulation entsprechend anzupassen. (bh)

 

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