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KlinikRente Versorgungswerk gibt Wachstum bekannt
31. Januar 2020

KlinikRente Versorgungswerk gibt Wachstum bekannt

Im vergangenen Jahr haben sich neben großen Krankenhäusern und Kliniken auch immer mehr KMU für das KlinikRente Versorgungswerk entschieden. Die Anzahl der Mitgliedsunternehmen ist auf rund 4.400 gestiegen. Auch die Anzahl der Neuverträge ist 2019 um 10% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.


Im vergangenen Jahr haben sich neben großen Krankenhäusern und Kliniken auch immer mehr KMU für das KlinikRente Versorgungswerk entschieden. Die Anzahl der Mitgliedsunternehmen ist auf rund 4.400 gestiegen. Auch die Anzahl der Neuverträge ist 2019 um 10% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.


KlinikRente Versorgungswerk gibt Wachstum bekannt

Rund 16.600 Menschen aus der Gesundheitsbranche haben sich im Jahr 2019 über das KlinikRente Versorgungswerk, die Konsortiallösung von Allianz, Condor, Deutsche Ärzteversicherung, R+V und Swiss Life, abgesichert. 480 Unternehmen haben sich für die Versorgungslösungen von KlinikRente entschieden, wodurch die Anzahl der Mitgliedsunternehmen im letzten Jahr auf rund 4.400 gestiegen ist. Auch die Anzahl der Neuverträge ist 2019 um 10% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Für 2020 erwartet KlinikRente starke Impulse aufgrund der Entlastung der Betriebsrenten durch die Bundesregierung.

Im vergangenen Jahr haben sich neben großen Krankenhäusern und Kliniken auch immer mehr KMU für KlinikRente entschieden. Seit Anfang 2019 ist das Versorgungswerk für Unternehmen ab zehn Beschäftigten zugänglich, was auch als ein Grund dafür gesehen wird, dass KlinikRente.bAV einen Zuwachs von 10% erreichen konnte. Zudem stelle sich heraus, dass immer mehr Berater den Unternehmen die Vorteile von Branchenlösungen aufzeigen.

Hintergrund: Bund entlastet Betriebsrenten

Seit dem 01.01.2020 gilt das neue Gesetz zur Entlastung der Betriebsrentner. An die Stelle der bisherigen Freigrenze für die Krankenversicherung der Rentner tritt nun ein Freibetrag. Dieser wird jährlich um die durchschnittliche Lohnentwicklung erhöht, sodass erst höhere Betriebsrenten mit dem bei der jeweiligen Krankenkasse geltenden Beitragssatz verbeitragt werden. Betriebsrentnerinnen und Betriebsrentner, die bei einer Krankenkasse pflichtversichert sind, werden durch das neue Gesetz um 1,2 Mrd. Euro jährlich entlastet.

Schätzungen zufolge zahlen in Zukunft 30% der Betriebsrentner keine Krankenversicherung. Rund 60% der Betriebsrentenbezieher bekommen aktuell weniger als 318 Euro Betriebsrente im Monat. Sie werden – verglichen mit heute – höchstens den halben Krankenkassenbeitrag bezahlen. Auch die weiteren 40% werden spürbar entlastet. Auch Betriebsrentnerinnen und -rentner, deren Rentenbezug bereits vor 2020 begonnen hat oder deren Kapitalauszahlung weniger als zehn Jahre zurückliegt, werden von dem neuen Freibetrag profitieren. (ad)

Bild: © vegefox.com – stock.adobe.com

Lesen Sie auch: Die Stuttgarter sieht einen hervorragenden Impuls für die bAV




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