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28. August 2019
Konkurrenz zu Check24: Neuer Versicherungsvergleich im Anmarsch

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Konkurrenz zu Check24: Neuer Versicherungsvergleich im Anmarsch

Der Fintech-Inkubator FinLeap will mit Joonko ein Versicherungsvergleichsportal starten, mit dem er den Branchenprimus Check24 herausfordern möchte. Über Details berichtet finanz-szene.de aus einem Interview mit Joonko-Vorstand und ehemaliger FinLeap-Managerin Carolin Gabor.

Mittlerweile ist die Website live, mit der FinLeap die Check24 Vergleichsportal GmbH herausfordern will. Momentan können Nutzer sich dort zwar lediglich mit ihrer E-Mail-Adresse registrieren, um zukünftig informiert zu werden, wenn Joonko (gesprochen: dschunko) seinen Betrieb aufnimmt, aber das Projekt nimmt langsam Gestalt an.

Start im vierten Quartal 2019

Laut Informationen von finanz-szene.de, die einem Interview mit Vorstandsmitglied und FinLeap-Managerin Carolin Gabor entnommen sind, plant Joonko im vierten Quartal 2019 als Vergleichsportal für Kfz-Versicherungen zu starten und im Laufe des Jahres 2020 weitere Versicherungs- und Bankprodukte auf seiner Seite zum Vergleich anzubieten.

Lieber der Beste als der Günstigste

Entsprechend den Verlautbarungen auf der Homepage des Unternehmens, gehe es Joonko darum Kfz-Versicherungen einfach, fair und verständlich vorzuschlagen. So möchten sie ihren Kunden nicht unbedingt das günstigste Produkt anbieten, sondern jenes, welches am besten zu den Bedürfnissen der Nutzer passt.

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Leserkommentare

Gespeichert von Helmut Karas am 29. August 2019 - 11:53

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Joonko wird sich anstrengen müssen
Der Markt der Vergleichsportale ist so ähnlich wie bei Suchmaschinen mit einem "the winner takes it all"-Risiko behaftet.

Wer geht gerne in zwei Vergleichsportale?
Wer seinen Urlaub in Booking.com plant, hat großen Aufwand, dasselbe dann in Expedia nochmals zu machen und die Differenzen zu klären. Portale müssen nicht nur gute Produkte, sondern bessere Vergleiche liefern. Das ist eine andere Herausforderung.

Was haben die Versicherungen davon?
Vergleichsportale bieten den Unternehmen den Zugang zur KundInnengruppe der DigitalNatives.
Das digitale Marketing wird vom Portal geliefert, Reichweite und Attraktivität wird geboten.

Was danach im konkreten Antragsprozess passiert, ist entscheidend in zweierlei Hinsicht:

1) Ob Kunde/Kundin zufrieden mit der Antragsabwicklung ist, führt zu einem Vertrag oder zur Verärgerung
2) Die Erwartungen an digitale Erfahrungen (Antwortzeit, Klarheit) sind innerhalb der Versicherung zu lösen. Die Plattform reicht alles durch, Risikobewertung und Beratung erfolgt in der Versicherung

In diesem BeautyContest wirken rustikale E-Mails negativ und Antwortzeiten von 3 Tagen und mehr sind ärgerlich.
Plattformen sind Chancen für konservative Versicherungen, um diese erwartetet digitale Qualität zu liefern.

Mehr Plattformen bringen mehr Möglichkeiten gefunden zu werden.
Es ist riskant, auf Plattformen junge KundInnen abzuholen, wenn man danach nicht die erwartete digitale Geschwindigkeit und Einfachheit beherrscht. Wer KundInnen verärgert, bekommt auch mit der negativen eXperience mehr Reichweite.

Wer schon jetzt auf Plattformen nicht teilnimmt, hat eine Chance mehr, als Nicht-Anbieter an Attraktivität zu verlieren. Die Karten werden mit jeder Veränderung neu gemischt. #digitaleKompetenz entscheidet, wie das Haus mit Veränderung klar kommt und wie es Chancen nutzt.

Die letzten Erfahrungen zeigen, dass da eine Menge Luft nach oben ist. Die Digital Natives kommen. Wer holt sie ab?