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10. Februar 2021
LV: So steht es um Überschussbeteiligungen und Garantien

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LV: So steht es um Überschussbeteiligungen und Garantien

Corona und die Auswirkungen auf die Kapitalmarktzinsen und die Lebensversicherungspolicen: Eine aktuelle ASSEKURATA-Studie zeigt, wie Altersvorsorgeverträge aus den Bereichen Klassik, Neue Klassik und Indexpolicen aktuell verzinst werden und welche Renditen die Kunden erwarten können.

Die Kapitalmarktzinsen 2020 sind nicht zuletzt aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie weiter abgesunken. Dadurch hat sich der ohnehin schon hohe Druck auf die Überschussdeklarationen in der Lebensversicherung weiter verstärkt. „Die Aussicht auf wieder steigende Zinserträge rückt so in immer weitere Ferne. Dies zeigt sich nicht nur am Kapitalmarkt, sondern auch in den Lebensversicherungspolicen“, sagt Dr. Reiner Will, Geschäftsführer der ASSEKURATA Assekuranz Rating Agentur, anlässlich der Präsentation der aktuellen ASSEKURATA-Untersuchung zu Überschussbeteiligungen und Garantien deutscher Lebensversicherer. Insgesamt 47 Unternehmen, die nach Prämieneinnahmen einen Marktanteil von 69% (Vorjahr: 79%) widerspiegeln, nahmen diesmal an der Umfrage teil. Über alle analysierten Produktarten und Tarifgenerationen sinkt demnach die laufende Verzinsung 2021 im Marktdurchschnitt um 0,09 Prozentpunkte auf 2,65%. Während bei den jüngeren Tarifgenerationen ein höherer Rückgang zu verzeichnen ist, bleibt die Verzinsung bei den älteren aufgrund der vertraglichen Garantien weitgehend stabil.

Klassische private Rentenversicherung: Laufende Verzinsung mehrheitlich abgesenkt

Von den 25 Unternehmen mit einer klassischen privaten Rentenversicherung mit Rechnungszins von 0,90% haben 18 die laufende Verzinsung abgesenkt. Die höchste laufende Verzinsung von 3,00% (Vorjahr: 3,30%) gewährt der ASSEKURATA-Untersuchung zufolge die IDEAL Lebensversicherung. Werden die aktuellen Deklarationen inklusive der in Aussicht gestellten Schlussüberschüsse auf einen 25-jährigen Mustervertrag hochgerechnet, so liegt die illustrierte Beitragsrendite im Marktdurchschnitt bei 1,88%, was laut Dr. Reiner Will gegenüber anderen zinsgebundenen Sparanlagen eine ordentliche Rendite darstelle. Die absehbar niedrig bleibenden Kapitalmarktzinsen erschwerten ihre Realisierung allerdings deutlich, so Will weiter.

So scheint es wenig überraschend, dass nur 16 der an der Untersuchung teilnehmenden Unternehmen überhaupt noch eine klassische private Rentenversicherung mit lebenslangem Garantiezins von 0,90% im Neugeschäft anbieten. Angesagt sind nun eher Produkte der neuen Klassik, die zwar wie klassische Produkte auf einer konventionellen Überschusssystematik sowie dem Ausgleich im Kollektiv und der Zeit basieren, bei denen aber die Garantien herabgesetzt oder sogar vollständig abgeschafft werden. Der Kunde soll durch diese kapitaleffizientere Gestaltung eine höhere Überschussbeteiligung erhalten.

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Seite 2 Abschied von Beitragsgarantien

 

Leserkommentare

Gespeichert von Wilfried Stras… am 16. Februar 2021 - 22:27

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Mit meiner Jahrhundertgeschäftsidee könnte eine große Gesellschaft mit Alleinstellung, eine Reform der Altersvorsorge, erstmals mit Chancen für alle Bürger, einleiten.

Da man sich, in der Vorbereitungszeit zur Tarifeinführung (Zertifikatsanforderungen etc.) um Regelungen für die Bestandskunden kümmern kann, wird man mit einem konkurrenzlos, einfach verständlichem Produkt vertrauenswürdig, gewaltige Erfolge realisieren.

Ein RUN auf diese Zukunftsvorsorge ist logisch vorstellbar. Dafür wird auch die einfache begeisternde

Darstellung sorgen.

Am wichtigsten ist allerdings, dass damit nicht nur 20% der Bürger, sondern fast alle Ihre Zukunft lebenslang finanziell sichern und mit vernünftiger Rendite sparen können. Das damit auch die Sozialsysteme vieler Staaten-WELTWEIT-gerettet werden können, ist klar.

Ein Befreiungsschlag für die gesamte Branche, die endlich den Bürgern adäquate Absicherung anbieten kann UND sich damit auch von Banken- oder Staatslösungen wohltuend abhebt.

Danach werden viele nationalen und internationalen Regeln im Interesse aller Wähler geändert werden MÜSSEN. Die Politiker müssen den Willen der Bürger ausführen, nicht umgekehrt.