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24. Februar 2026
Markt für Wohn- und Geschäftshäuser nimmt Fahrt auf

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Markt für Wohn- und Geschäftshäuser nimmt Fahrt auf

Markt für Wohn- und Geschäftshäuser nimmt Fahrt auf

A-Städte mit Mietrenditen von rund 4%

Die Mietrendite am Markt für Wohn- und Geschäftshäuser lag 2025 bundesweit mit 5,4% auf dem Niveau des Vorjahres. Im Durchschnitt der A-Städte lag die Rendite im vierten Quartal 2025 bei 4,1% mit Tendenz zu einem leichten Plus. Sie bewegte sich erneut deutlich über den 2,7% t der zehnjährigen Bundesanleihen.

Steigende Mieten würden die Renditen laut Engel & Völkers Research bundesweit stützen: Für Bestandswohnungen belaufen sich die Angebotsmieten im Schnitt auf 10,42 Euro pro Quadratmeter, was einem Plus von 4,1% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Für Neubauwohnungen liegen die Angebotsmieten bei 15,43 Euro pro Quadratmeter, also 3,5% höher als im Vorjahr.

Private Anleger sehr aktiv, institutionelle noch zurückhaltend

Institutionelle Investoren sind laut Bericht noch nicht wieder gänzlich aktiv auf dem deutschen Markt. Dafür legen private und semiprofessionelle Anleger ein hohes Engagement an den Tag. „Sie profitieren vom verminderten Wettbewerbsdruck und nutzen das vorteilhafte Zeitfenster“, heißt es von Engel & Völkers. Berlin bildet allerdings die Ausnahme: In der Bundeshauptstadt sind institutionelle Investoren am Markt für Wohn- und Geschäftshäuser schon wieder stark vertreten.

Perspektiven am Investmentmarkt

Engel & Völkers Research geht für den weiteren Jahresverlauf 2026 von Bauzinsen um die 4% aus. „Der Markt für Wohninvestments sendet mit guten Fundamentaldaten, soliden Renditen und einer wachsenden Nachfrage positive Signale“, fasst Till-Fabian Zalewski zusammen. Besonders der Bestand an Wohn- und Geschäftshäusern biete Anlegern die Möglichkeit, aussichtsreiche Value-Add-Strategien umzusetzen. Das Transaktionsvolumen werde sich im Laufe von 2026 erneut moderat erhöhen. Auf längere Sicht zieht voraussichtlich auch das derzeit schwache Neubausegment wieder an. „Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohn- und Geschäftshäuser ist 2025 um rund 12% gestiegen”, so Zalewski. „Das wird sich ab den Jahren 2027/2028 zumindest in begrenztem Umfang am Markt bemerkbar machen.“ Auch Impulse der Regierung wie die EH-55-Förderung seien positive Nachrichten für den Neubaumarkt. (tik)

Weitere Informationen sowie den Download zum Marktbericht gibt es unter engelvoelkers.com. (tik)

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