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Mit diesen Rürup-Renten lässt es sich derzeit gut fürs Alter vorsorgen
26. Juli 2018

Mit diesen Rürup-Renten lässt es sich derzeit gut fürs Alter vorsorgen

Vor dem Hintergrund von steigender Lebenserwartung und damit längeren Ruhestandsphasen hat das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) in einem aktuellen Rating die am Markt befindlichen Basis- und Rürup-Renten genauer unter die Lupe genommen. Eine Gesellschaft setzt sich dabei deutlich von allen anderen ab, auch bei den Direktanbietern sticht ein Name heraus.


Vor dem Hintergrund von steigender Lebenserwartung und damit längeren Ruhestandsphasen hat das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) in einem aktuellen Rating die am Markt befindlichen Basis- und Rürup-Renten genauer unter die Lupe genommen. Eine Gesellschaft setzt sich dabei deutlich von allen anderen ab, auch bei den Direktanbietern sticht ein Name heraus.


Mit diesen Rürup-Renten lässt es sich derzeit gut fürs Alter vorsorgen

Medizinischer Fortschritt und höhere Lebenserwartung ermöglichen den Menschen heutzutage mehr Zeit im Ruhestand als je zuvor: 19,6 Jahre lang beziehen die Bundesbürger durchschnittlich Rente vom Staat. Gleichzeitig sind ältere Menschen gesünder, fitter und aktiver als früher – ihre Vorhaben müssen allerdings auch finanziert werden. Und dafür sind gute Beratung und die passenden Vorsorgeprodukte notwendig.

Vor diesem Hintergrund hat das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) jüngst die am Markt vorhandenen Basis- und Rürup-Renten einer genaueren Prüfung unterzogen und herausgearbeitet, welche Tarife bei Selbstständigen, die fürs Alter vorsorgen wollen, besonders punkten können. IVFP-Geschäftsführer Frank Nobis: „Es wird immer deutlicher, dass bei der Bevölkerung ein immenser Beratungsbedarf für die Zeit nach der Erwerbsphase besteht.“ Es gelte, diese immer länger werdende Phase sinnvoll zu planen, so Nobis weiter.

Im IVFP-Test befanden sich 97 Tarife von 40 Anbietern, die auf 71 Kriterien hin untersucht wurden. Wie bei den IVFP-Ratings üblich erfolgte die Überprüfung in den vier Teilbereichen Unternehmensqualität (35% der Gesamtnote), Rendite (ebenfalls 35% der Gesamtnote), Flexibilität (20% der Gesamtnote) und Transparenz/Service (10% der Gesamtnote). Eingeteilt wurden die Tarife in die sechs Kategorien „klassisch“, „Klassik Plus“, „fondsgebunden mit Garantien“, „fondsgebunden ohne Garantien“, „Comort“ und „Index“.

Allianz siegt in fünf Kategorien

In fünf der sechs Kategorien findet sich die Allianz an der Tabellenspitze. Sie siegt mit ihren Produkten „BasisRente IndexSelect Plus“, „BasisRente KomfortDynamik“, „BasisRente InvestFlex“ und „BasisRente Perspektive“ sowie Gesamtnoten zwischen 1,0 und 1,3 in den Kategorien „Index“, „Comfort“, „fondsgebunden“ (mit und ohne Garantien) und „Klassik Plus“.

Mit ihrem Tarif „BasisRente IndexSelect“ gelingt der Allianz zudem ein zweiter Platz in der Kategorie „Index“, gemeinsam mit der AXA und ihrem Produkt „Relax BasisRente Classic“, beide mit einer Gesamtnote von 1,2. Dahinter folgen dann noch sechs Gesellschaften mit Gesamtnoten zwischen 1,4 und 1,9. In der Kategorie „Comfort“ folgt hinter der Allianz nur noch die Zurich mit „VarioInvest BasisRente“ (Gesamtnote 1,6). Fondsgebundene Tarife mit Garantien folgen hinter der Allianz als Sieger von insgesamt 21 weiteren Gesellschaften mit Gesamtnoten zwischen 1,3 und 3,0. Bei den fondsgebundenen ohne Garantien sind es 29 weitere Gesellschaften mit Gesamtnoten zwischen 1,4 und 3,4.

Continentale bei den klassischen Tarifen an der Spitze

Die Kategorie „klassisch“ kann die Continentale mit ihrem Tarif „BasisRente Classic“ und einer Gesamtnote von 1,5 für sich entscheiden. Dahinter folgen R+V („R+V-BasisRente“), Debeka („Basisrente“) und Stuttgarter („BasisRente Classic“) jeweils mit einer Gesamtnote von 1,6. Komplettiert wird das Rating in der Kategorie „klassisch“ von weiteren sieben Gesellschaften mit Gesamtnoten zwischen 1,7 und 3,1.

Die Continentale punktet außerdem in der Kategorie „Klassik Plus“ auch mit ihren Tarifen „BasisRente Classic Pro“ und „BasisRente Classic Balance“ (beide mit einer Gesamtnote von 1,5 auf dem zweiten Rang hinter der Allianz). Auf den Plätzen folgen in dieser Kategorie dann noch vier weitere Gesellschaften mit Gesamtnoten von 1,7 und 1,8.

EUROPA bei den Direktversicherern vorne

Zudem hat das IVFP in den Kategorien „klassisch“ und „fondsgebunden ohne Garantien“ auch einige wenige Direktanbieter unter die Lupe genommen. Als Gewinner tut sich hier die EUROPA mit ihren Tarifen „E-BR – Rentenversicherung zur Basisversorgung“ (Gesamtnote 1,1) und „E-FBR – Fondsgebundene Basis Rentenversicherung“ (Gesamtnote 1,2) hervor.

Die Ergebnisse des IVFP-Basisrenten-Ratings 2018 gibt es hier. (ad)




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