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11. August 2021
M&M nimmt private Krankenzusatztarife in Augenschein

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M&M nimmt private Krankenzusatztarife in Augenschein

Als Ergänzung zur gesetzlichen Versicherung bietet die PKV vielfältige private Krankenzusatztarife. Diese nimmt MORGEN & MORGEN unter die Lupe und bewertet private Zahnzusatz- und Krankenhauszusatztarife, denen jeweils ein hohes Niveau bescheinigt wird, sowie Krankentagegelder, wo es noch Luft nach oben gibt.

Die Tarife der Privaten Krankenzusatzversicherung (PKV) bieten gesetzlich Versicherten, die freiwillig oder pflichtversichert sind, die Möglichkeit, das Versorgungsniveau im Krankheitsfall zu erhöhen bzw. so wenig wie möglich selbst zahlen zu müssen. Auch privat Krankenvollversicherte können ihren Versicherungsschutz mit Zusatztarifen ergänzen.

„Die Angebote der Privaten Krankenzusatzversicherer haben zugenommen, vor allem im Bereich der Zahnzusatztarife“ stellt Thorsten Bohrmann, Senior Versicherungsanalyst beim Analysehaus MORGEN & MORGEN, fest. Im Rahmen seiner Analysetätigkeit betrachtet MORGEN & MORGEN mehr als 670 Angebote der privaten Zusatzversicherer und gibt seine aktuellen Einschätzungen zu den Zahnzusatztarifen, Krankenhauszusatzversicherungen, zum Krankentagegeld und den ambulanten Zusatztarifen bekannt.

Beliebteste Zusatzversicherung: Zahnzusatz mit großen Preisunterschieden

Die Zahnzusatzversicherung als beliebteste Zusatzversicherung bietet über 170 Tarife mit weiteren Tarifkombinationen, die sich vor allem stark in der prozentualen Höhe der Leistung und den immer differenzierteren Bedingungen unterscheiden. „Wir beobachten, dass Anbieter zunehmend mindestens einen Tarif anbieten, der 100% leistet. Hier findet aktuell der Wettbewerb statt“, kommentiert Bohrmann. Ein Teil der Tarife werde aktuell immer höherwertiger und schließe beispielsweise auch Schönheitsbehandlungen wie Bleaching mit ein. Damit zeige sich eine größer werdende Spreizung, die auch große Preisunterschiede mit sich bringe. So liege zum Beispiel in einer Berechnung für eine 30-jährige Angestellte mit der gewählten Leistung Zahnersatz von mindestens 70% und dem Ausschluss von Risikotarifen der teuerste Tarif bei 29,69 Euro, der günstigste bei 9,70 Euro pro Monat.

Im aktuellen M&M Rating Zahnzusatzversicherung zeigen sich die Unterschiede der 40 Anbieter mit ihren 178 Tarifen. Die von MORGEN & MORGEN angesetzten Mindestkriterien stellen unter anderem sicher, dass die top-bewerteten Tarife für Implantate sowie Inlays leisten, auf ihr ordentliches Kündigungsrecht verzichten und über die 2,3-fachen sowie 3,5-fachen Regelhöchstsätze der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) hinaus leisten. M&M konstatiert in diesem Rating ein sehr hohes Niveau: Knapp die Hälfte der Tarife (86 Stück) erreichen die Bestbewertung von fünf Sternen („ausgezeichnet“). Vier Sterne („sehr gut“) erhalten 36 Tarife, 34 sind mit drei Sternen „durchschnittlich“. Am unteren Ende der Skala folgen 17 Tarife mit zwei Sternen („schwach“) und fünf Tarife, die nur einen Stern („sehr schwach“) bekommen.

Zum Rating der Zahnzusatzversicherung geht es hier.

Krankenhauszusatztarife: Preisspanne von knapp 20 Euro

Die ebenfalls beliebten Krankenhauszusatztarife kommen auf eine Anzahl von 133 Tarifen mit weiteren Tarifkombinationen, die von 38 Anbietern bereitgehalten werden. Die Kernleistungen bestehen aus der Erstattung der Unterbringung in Ein- oder Zweibettzimmern sowie dem Zugang zur Chefarztbehandlung. Die Analysten von M&M stellen aktuell fest, dass die Anzahl der sogenannten Einbettzimmertarife zunimmt und auch deren Nachfrage steigt. Die Tarife unterscheiden sich zudem vor allem über die Regelhöchstsätze. Die Preisspanne zieht sich über knapp 20 Euro. Eine Berechnung für eine 30-jährige Angestellte mit einer gewählten Leistung von mindestens einem Einbettzimmer mit Chefarztbehandlung und unter Ausschluss von Risikotarifen bezahlt für den günstigsten Tarif 29,81 Euro und für den teuersten Tarif 47,99 Euro pro Monat.

Die von M&M angesetzten Mindestkriterien im Rating Krankenhauszusatz stellen unter anderem sicher, dass die top-bewerteten Tarife auf ihr ordentliches Kündigungsrecht verzichten, eine Chefarztbehandlung enthalten, eine bessere Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer ermöglichen, ohne Eintritt eines Unfalls oder einer bestimmten Erkrankung und über die 2,3-fachen sowie 3,5-fachen Regelhöchstsätze der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) hinaus leisten. Auch die Krankenhauszusatztarife zeigen sich laut M&M insgesamt auf einem sehr hohen Niveau: Nur ein Tarif wurde sehr schwach bewertet, zwölf haben eine schwache Bewertung, 22 zeigen sich durchschnittlich, während 52 Tarife mit vier und 46 mit fünf Sternen auf einem Top-Niveau liegen.

Zum Rating der Krankenhauszusatztarife geht es hier.

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