Der Ende 2025 gegründete digitale Assekuradeur Molentum ist Anfang Oktober 2026 wie geplant in den Echtbetrieb gestartet. Als erster Vertriebspartner nutzt die vfm-Gruppe die Plattform. Die angeschlossenen vfm-Makler werden im Rahmen eines kontrollierten Hochlaufs schrittweise auf der Plattform für die Nutzung freigeschaltet. Weitere Vertriebspartner sollen folgen.
Dafür wurde die Plattform direkt in das von vfm entwickelte Maklerverwaltungsprogramm Keasy integriert. Makler können weiterhin in ihrer gewohnten Systemumgebung arbeiten. Angebote und Anträge werden auf Basis bereits vorhandener Kundendaten erstellt. Anschließend fließen die Vertragsdaten strukturiert in die digitale Kundenakte zurück. Eine doppelte Datenerfassung und manuelle Nachbearbeitung sollen dadurch entfallen.
Durchgängige Automatisierung
Der Ansatz von Molentum besteht darin, möglichst sämtliche Geschäftsprozesse digital und ohne Medienbrüche abzuwickeln.
„Wir entwickeln für das private Kompositgeschäft ein eigenes Betriebssystem – aus der Praxis für die Praxis“, erklärt Stefan Liebig, geschäftsführender Gesellschafter von Molentum. Der Makler erhalte damit einen Partner für den gesamten Lebenszyklus eines Vertrags. Erst diese umfassende Prozessverantwortung ermögliche eine durchgängige Automatisierung.
Auch künstliche Intelligenz kommt zum Einsatz. Sie soll gezielt dort unterstützen, wo sie einen messbaren Nutzen bringt. „Digitalisierung endet bislang meist an Systemgrenzen: Jeder Beteiligte optimiert seine eigenen Abläufe, an den Schnittstellen entstehen dennoch Medienbrüche und manuelle Nacharbeit“, sagt Christian Bartsch, Chief Technology Officer und Mitgesellschafter von Molentum. Deshalb seien die Prozesse von Beginn an durchgängig konzipiert worden. Die Verantwortung bleibe dabei klar geregelt.
Seite 1 Molentum startet mit vfm-Gruppe in den Echtbetrieb
Seite 2 Vereinfachte Abläufe auch bei Produktgestaltung
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