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4. Februar 2021
MPC Capital startet nachhaltigen Wohnimmobilienfonds
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MPC Capital startet nachhaltigen Wohnimmobilienfonds

MPC Capital hat gemeinsam mit Universal-Investment den ESG Core Wohnimmobilienfonds aufgelegt. Er soll ein nachhaltiges Portfolio aus nachhaltigen deutschen Wohnimmobilien aufbauen. Dafür hat die Gesellschaft ein eigenes ESG Scoring Model entwickelt.

Die MPC Capital AG startet gemeinsam mit Universal-Investment als Service-Kapitalverwaltungsgesellschaft den ESG Core Wohnimmobilien Deutschland. Der Fonds wird als offener Spezial-AIF aufgelegt. Dabei fokussiert sich MPC Capital auf das Asset Management und Universal-Investment u. a. auf Administrierung, Risikomanagement und Reporting. Der Fonds soll ein Gesamtinvestitionsvolumen von 300 Mio. Euro umfassen und zielgerichtet in Immobilienprojekte investieren, die konsequent einem umfassenden Katalog an Nachhaltigkeitskriterien entsprechen.

Umsetzung der ESG-Strategie

Der Fonds folgt der ESG-Strategie von MPC Capital und damit der Ausrichtung ihrer Investmentprodukte an ökologischen, sozialen und governance-konformen Kriterien. Der Immobiliensektor ist weltweit für rund ein Drittel aller CO2-Emissionen sowie rund 40 Prozent des Energieverbrauchs verantwortlich. Aus diesem Grund erwartet MPC Capital in den kommenden Jahren hohe Investitionen in nachhaltige Projekte.

First Closing über 80 Mio. Euro

Das First Closing für den Fonds über 80 Mio. Euro wurde mit institutionellen Investoren aus dem Kreise von Versicherungsgesellschaften erreicht. Das Second Closing ist im Laufe des ersten Halbjahres 2021 im institutionellen Zielanlegerkreis von Versicherungsgesellschaften, Versorgungswerken, Pensionskassen und Stiftungen geplant.

Auswahl anhand von ESG Scoring Model

Zentrales Investitionskriterium des Fonds ist der Aufbau eines nachhaltigen Wohnimmobilienportfolios. Mithilfe eines eigens für diesen Fonds entwickelten Scoring-Modells werden Zielobjekte ermittelt, die einer Reihe von quantitativen und qualitativen Nachhaltigkeitskriterien entlang einschlägiger UN-Nachhaltigkeitsziele entsprechen. So müssen die für einen Ankauf in Frage kommenden Standorte und Objekte speziellen Anforderungen genügen, die sich an energetischen, sozialen und unternehmensethischen Aspekten bemessen. Hierzu zählen zum Beispiel die Übererfüllung von Energiestandards, die Einbindung von Mobilitätskonzepten oder der Anteil an gefördertem und barriere-reduziertem Wohnraum. Das Portfolio wird aufgrund der hohen Anforderungen an die Energiestandards im Wesentlichen aus Neubauten bestehen. Der Ankauf der ersten drei Projekte soll kurzfristig erfolgen. Sie befinden sich in den Metropolregionen Hamburg und Frankfurt sowie in Münster. (mh)

Bild: © sewcream – stock.adobe.com