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Online- und Video-Beratung ist kein Hexenwerk
25. März 2020

Online- und Video-Beratung ist kein Hexenwerk

Das Interesse an Video-Beratung ist aufseiten von Vermittlerbüros in den vergangenen Tagen deutlich gestiegen. Informationen dazu überschlagen sich gerade. Dabei ist weder die Online-Kommunikation noch die Video-Beratung ein Hexenwerk. Software-Angebote, die mit wenig Aufwand eingerichtet werden können, gibt es dazu ausreichend.


Das Interesse an Video-Beratung ist aufseiten von Vermittlerbüros in den vergangenen Tagen deutlich gestiegen. Informationen dazu überschlagen sich gerade. Dabei ist weder die Online-Kommunikation noch die Video-Beratung ein Hexenwerk. Software-Angebote, die mit wenig Aufwand eingerichtet werden können, gibt es dazu ausreichend.


Online- und Video-Beratung ist kein Hexenwerk

Für viele Versicherungsmakler und Finanzberater ist Video-Beratung und Online-Kommunikation schon lange Alltag. Das begann schon vor dem großen Hype der letzten Jahre. Richtig ist aber auch, dass es immer noch eine große Anzahl von Betrieben gibt, die bisher rein auf Präsenzgespräche setzt – und das aus vielfältigen Gründen. Zum Beispiel, weil die Kunden das so wollen, weil Firmenbegehungen notwendig sind oder weil man das mit der Online-Beratung ja immer noch später mal machen kann.

Aktuell herrscht nun große Aufregung rund um das Thema. So gibt es nicht wenige Mahner, die der Auffassung sind, dass ohne Video-Beratung die geschäftliche Existenz in Gefahr gerate. Da Panik aber in jeder Lage kein guter Ratgeber ist, sollte man sich die unterschiedlichsten Möglichkeiten ansehen und dann loslegen.

Die Basis-Ausstattung für die Online-Beratung dürfte wenig Kopfzerbrechen bereiten: PC/Laptop mit Mikro, Internet, eine Software und für Video-Telefonie eine Webcam. Für die meisten stellt sich dann die Frage, welche Software zum Einsatz kommen soll.

Vom Experten getestet

Digital-Experte Yannick Leippold etwa hat mehrere Softwarelösungen für Maklerbetriebe getestet und stellt diese in einem Facebook-Video vor (Hier geht es zum Video). Von einer Vielzahl an Angeboten empfiehlt er vier Tools:

  • Anspruchsvollen Nutzern legt er join.me und Google Meet ans Herz.
  • VEMA-Makler sollten auf das Angebot ihrer Genossenschaft, der VEMA eg, zurückgreifen.
  • Mit flexperto findet sich ein Pionier der Video-Beratung in der Vorschlagsliste. Auf das Basis-Angebot (39 Euro pro Monat) bekommen Makler aktuell einen Rabatt von 20%. flexperto liefert auch gleich eine Lösung für die digitale Unterschrift mit.
Anleitung für die Online-Beratung

Wer sich noch einmal theoretisch ansehen will, wie die Umstellung auf Online-Beratung gelingen kann, kann dies im eBook von Bastian Kunkel tun. Der Versicherungsmakler ist bekannt durch seinen YouTube-Channel „Versicherungen mit Kopf“ und arbeitet in der Online-Beratung mit flexperto. Seine Erfahrungen und sein Wissen hat er in Worten zusammengetragen und das pdf kann hier gegen eine geringe Gebühr heruntergeladen werden.

Großes Angebot an Software-Lösungen

Das Angebot an Software-Lösungen ist groß. Genannt seien an dieser Stelle auch noch zoom, GoToMeeting oder Skype.

In der Branche bekannt ist mittlerweile auch die Software demobird von Versicherungsmakler Jan Hönle. Schon lange macht er sich für die Vorteile der Video-Beratung stark und gibt auch seinen Maklerkollegen entsprechende Anwendertipps.

Pools und Dienstleister

Mit der VEMA wurde in diesem Text schon ein Name genannt, der eine Lösung für die Partnerbetriebe anbietet. Auch Maklerpools bieten Tools für Online-Beratung. Zuletzt hat Jung, DMS & Cie. darüber informiert, dass angebundenen Maklern unterstützt vom Versicherer Canada Life ein digitales Tool zur Verfügung gestellt wird. Die Nutzung des Video-Beratungstools Snapview ist dabei für drei Monate kostenlos.

Bildschirm teilen, elektronische Unterschrift, DSGVO

In der Regel besteht bei allen genannten Software-Lösungen die Möglichkeit, den eigenen Bildschirm zu teilen, sodass Makler und Kunde Dokumente gemeinsam durchgehen können. Auch der Datenschutz sollte an der Stelle gewährleistet sein. Yannick Leippold weist zudem darauf hin, dass – sollte die elektronische Unterschrift nicht direkt in der Software integriert sein – Adobe sign eine gangbare Lösung dafür sei. Die Unterschrift wird dabei per Handy unter ein pdf gesetzt. (bh)

Nachtrag vom 26.03.2020:

Wie Yannick Leippold informiert, gibt es mittlerweile bei flexperto einen Rabatt von 30%. Dazu gibt es eine gemeinsame Seite von yannick.digital und flexperto. Hier geht es zum Angebot: https://flexperto.eu/partner-yannickdigital/.

Bild: © asiandelight – stock.adobe.com




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