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13. Januar 2022
Ostangler: Hochwasserpass für Wohngebäudekunden
Weibliche Hände schützen ein kleines Einfamilienhaus

Ostangler: Hochwasserpass für Wohngebäudekunden

Die Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 verursachte hohe Sachschäden. Experten erwarten eine weitere Zunahme solcher Ereignisse, sodass die Risiken für Immobilienbesitzer zunehmen. Die Ostangler hat nun einen Hochwasserpass für Wohngebäudekunden in ihr Portfolio integriert.

Die Hochwasserkatastrophe Mitte Juli 2021 kostete zahlreichen Menschen das Leben. Außerdem verursachte die Sturzflut Sachschäden in Milliardenhöhe und viele Betroffene verloren ihre Existenz. Experten erwarten zugleich eine weitere Zunahme solcher Schadenereignisse infolge des unentwegt voranschreitenden Klimawandels. Die Risiken für Immobilienbesitzer, durch Naturkatastrophen große Schäden zu erleiden, steigen demnach weiter an. Die Ostangler Brandgilde hat nun auf diese Entwicklung reagiert und einen Hochwasserpass für Wohngebäudekunden in ihr Portfolio integriert.

Produkterweiterung ergänzt Tarif „Green Fair Play plus“

Die Erweiterung bei der Wohngebäudeversicherung ist ab Januar 2022 im nachhaltigen Versicherungsprodukt „Green Fair Play plus“ enthalten. Im Rahmen der Gebäudewertermittlung, die die Ostangler durchführt und daraufhin unbegrenzten Unterversicherungsverzicht gewährt, wird zukünftig bei entsprechender Produktauswahl der Hochwasserpass kostenfrei erstellt. „Viele Eigenheimbesitzer unterschätzen die Gefahr von Hochwasser auf ihre eigenen vier Wände, insbesondere wenn sie bisher nicht davon betroffen waren. Manche Hauseigentümer wissen gar nicht, dass sich ihr Wohndomizil in einem hochwassergefährdeten Gebiet befindet und wie stark die Folgen von Grundhochwasser, Rückstauschäden aus Ableitungsrohren und Starkregen für sie sein können. Daher ist es lebensnotwendig, die möglichen Gefahren für das Eigenheim abschätzen und entsprechend Prävention betreiben zu können“, erklärt Jens-Uwe Rohwer, Vorstandsvorsitzender der Ostangler Brandgilde.

Pass formuliert auch konkrete Handlungsempfehlungen für Kunden

Beim Hochwasserpass handelt es sich um ein Dokument zur Standortanalyse und Bewertung von bestehenden oder geplanten Privat- und Gewerbeimmobilien in hochwassergefährdeten Gebieten. Die Immobilie wird dazu sachkundig von Fachleuten analysiert und das Hochwasserrisiko festgestellt. Grundlage stellt ein Fragebogen dar, mit dem das Umfeld der jeweiligen Immobilie beleuchtet wird. Dazu zählen Hanglage oder die Nähe zu Gewässern und vieles mehr. Im Anschluss an die Analyse erhält der Hausbesitzer den Hochwasserpass und eine fundierte Risikoeinschätzung für sein Eigenheim. Zusätzlich gibt das Dokument konkrete Handlungsempfehlungen an den Besitzer, um Hochwasser- und Starkregenschäden verhindern oder eindämmen zu können. „Mit dem Hochwasserpass halten Eigenheimbesitzer einen fundierten Nachweis in den Händen, inwiefern ihr Gebäude hochwassergefährdet, -gesichert oder -angepasst ist. Dies gibt enorme Sicherheit im Hochwasserfall und auch davor. Zudem ist das Dokument förderlich beim Verkauf und der Vermietung des Gebäudes, da die Risiken für Hochwasser, Rückstau und Starkregen fachkundig ausgewiesen sind“, erklärt Jens-Uwe Rohwer. (as)

Bild: © Robert Kneschke –adobe.stock.com