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Peer-to-Peer-Versicherungen: Hat das noch wenig bekannte Konzept Potenzial?
13. September 2018

Peer-to-Peer-Versicherungen: Hat das noch wenig bekannte Konzept Potenzial?

Laut einer Bitkom-Umfrage sind Peer-to-Peer-Versicherungen bei den Deutschen noch weitgehend unbekannt. Nur die wenigsten haben schon einmal davon gehört. Dennoch sieht Bitkom großes Potenzial in dem Konzept, denn jeder siebte Bundesbürger könne sich vorstellen, auf diese Weise seine Risiken abzusichern.


Laut einer Bitkom-Umfrage sind Peer-to-Peer-Versicherungen bei den Deutschen noch weitgehend unbekannt. Nur die wenigsten haben schon einmal davon gehört. Dennoch sieht Bitkom großes Potenzial in dem Konzept, denn jeder siebte Bundesbürger könne sich vorstellen, auf diese Weise seine Risiken abzusichern.


Peer-to-Peer-Versicherungen: Hat das noch wenig bekannte Konzept Potenzial?

Die Sharing Economy hat sich in vielen Lebensbereichen bereits etabliert und der Gedanke des Teilens liegt im Trend. Peer-to-Peer-Modelle in der Versicherungswirtschaft ermöglichen es Kunden, sich mit Freunden und Bekannten untereinander im Kollektiv vor Risiken abzusichern. Dabei werden Versicherte in Gruppen zusammengeschlossen und zahlen in einen gemeinsamen Pool. Solche sogenannten Peer-to-Peer-Versicherungen sind bei den Deutschen allerdings noch weitgehend unbekannt. Wie eine Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom zeigt, haben nur 8% der Deutschen den Begriff schon einmal gehört oder gelesen. Die Idee dahinter stößt aber bei jedem Siebten auf Interesse. 4% der Befragten können sich sehr gut vorstellen, eine Peer-to-Peer-Versicherung abzuschließen. Weitere 10% sagen allerdings, sich ein solches Absicherungsmodell nicht vorstellen zu können.

Noch überwiegt die Skepsis

Laut Umfrage gibt sich jeder Fünfte (21%) aktuell skeptisch und kann sich eine Peer-to-Peer-Versicherung für sich eher nicht vorstellen. 62% schließen das Konzept sogar grundsätzlich aus. Allerdings weisen die Altersgruppen Unterschiede auf. Die Generation zwischen 30 und 49 Jahren zeigt die größte Aufgeschlossenheit gegenüber Peer-to-Peer-Versicherungen. In dieser Altersgruppe kann sich sogar rund jeder Fünfte (19%) vorstellen, ein entsprechendes Angebot zu nutzen. Bei den Jüngeren zwischen 14 und 29 Jahre sind es 13%, bei den 50- bis 64-Jährigen 12% und bei den Senioren über 65 Jahre immerhin auch noch 11%.

Bitkom sieht dennoch Potenzial

„Peer-to-Peer-Versicherungen sind nur ein Beispiel, in dem sich die Möglichkeiten der Digitalisierung für die Versicherungsbranche zeigen. Auch wenn die Mehrheit solchen Angeboten heute noch skeptisch gegenüber steht, gibt es potenziell mehrere Millionen Kunden für Anbieter, die komplett digitalisierte Lösungen auf den Markt bringen,“ erklärt Fabian Nadler, Referent Digital Insurance & InsurTech beim Digitalverband Bitkom. Um die Frage, welche Chancen etablierte Versicherer und InsurTechs in dieser Entwicklung sehen und welche konkreten digitalen Angebote es in Zukunft geben wird, geht es auch beim ersten Roundtable Digital Insurance & InsurTech des Bitkom, der am 26.09.2018 in Berlin stattfindet. (tk)




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