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7. Juli 2026
PKV-Beitragsstabilität: Viele Tarife verschlechtern sich im Rating

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PKV-Beitragsstabilität: Viele Tarife verschlechtern sich im Rating

PKV-Beitragsstabilität: Viele Tarife verschlechtern sich im Rating

Das Analysehaus MORGEN & MORGEN hat wieder sein jährliches Beitragsstabilitätsrating in der privaten Krankenversicherung veröffentlicht. Das Fazit sorgt nicht gerade für gute Stimmung. Die durchschnittliche Beitragsanpassung steigt wieder auf ein Niveau wie vor Einführung der Unisex-Tarife, was die Bewertungen stärker ins Mittelmaß rückt.

Steigende Beitragsanpassungen prägen weiterhin den Markt der privaten Krankenversicherung – sie erreichen aktuell wieder ein Niveau wie vor Einführung der Unisex-Tarife. Diese Entwicklung schildert das neue PKV-Beitragsstabilitätsrating von MORGEN & MORGEN, das jährlich veröffentlicht wird. Tatsache ist demnach: Auch unter angepassten Benchmarks verschiebt sich die Sterneverteilung weiter von den Höchstbewertungen in Richtung der mittleren und unteren Bewertungssegmente. 322 Tarife erreichen dennoch weiterhin vier oder fünf Sterne. Das sei ein Beleg dafür, dass Beitragsstabilität weiterhin möglich ist.

Der wesentliche Treiber der Beitragsentwicklung bleiben die steigenden Leistungsausgaben. Zusätzlich beeinflusst werden könnte dieser Trend durch die geplante GOÄ-Novellierung.

Wie entwickeln sich die Beitragsanpassungen?

Die durchschnittlichen Beitragsanpassungen (BAP) in der PKV sind weiter angestiegen. Im aktuellen Ratingjahrgang liegt die durchschnittliche Anpassung bei 4,88% und damit deutlich über dem Vorjahreswert von 3,54%, so MORGEN & MORGEN. Der Anstieg fällt fast doppelt so stark aus wie in den beiden Vorjahren und erreicht wieder ein Niveau, das zuletzt vor Einführung der Unisex-Tarife im Jahr 2012 zu beobachten war (damals rund 4,7%).

 

PKV-Beitragsstabilität: Viele Tarife verschlechtern sich im Rating

 

Zu den wesentlichen Einflussfaktoren zählen die weiter steigenden Behandlungskosten infolge des medizinischen Fortschritts, die allgemeinen Kostensteigerungen im Gesundheitswesen sowie die Inflation. Hinzu kommt die Bestandsalterung durch die steigende Lebenserwartung der Versicherten. Beitragsanpassungen infolge weiterer Rechnungszinsabsenkungen dürften dagegen nur noch eine untergeordnete Rolle spielen.

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